Titelaufnahme

Titel
Gender Mainstreaming : eine rechtshistorische Darstellung / vorgelegt von Anita Assl
Verfasser/ VerfasserinAssl, Anita
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anit
Erschienen2010
Umfang58 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gender Mainstreaming / Recht / Geschichte / Gender Mainstreaming / Recht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17292 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gender Mainstreaming ist eine neue Strategie in der Gleichstellungspolitik. Durch dieses Konzept sollen tatsächlich bestehende strukturelle Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sichtbar gemacht und beseitigt werden. In dieser Arbeit wird die Entwicklung und Entstehung dieses Konzepts rechtshistorisch darstgestellt. Im ersten Kapitel erfolgt zunächst die Begriffserklärung. Die Entstehung der Unterscheidung vom biologischen und dem sozialen Geschlecht wird ebenso dargelegt, wie die konkrete Gegenüberstellung des Gender-Mainstreaming-Konzepts zur traditionellen Frauenförderung.Im zweiten Teil erfolgt die rechtshistorische Darstellung Diese beginnt mit der Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen mit den südlichen Ländern, wie Afrika und Lateinamerika in den 60er Jahren und endet bei den vier Weltfrauenkonferenzen, wo das Gender- Mainstreaming -Konzept 1995 in Peking den Durchbruch erlangte. Darauf folgt die Implementierung des Prinzips auf europäischer Ebene, unter Berücksichtigung der Europäisschen Beschäftigungsstrategie und die Verankerung von Gender Mainstreaming in den Europäischen Verträgen. Dabei wird auch auf die einschlägigen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes, im Bezug auf die Quotenregelungen eingegangen. Der letzte Teil befasst sich schließlich damit, wie das Prinzip von Gender Mainstreaming in Österreich eingeführt und umgesetzt wurde. Als Beispiel für Gleichstellungspolitik in Österreich wird auf das Bundesgleichbehandlungsgesetz, sowie auf das Universitätsgesetz näher eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

Gender Mainstreaming is a new strategie of equal treatment of men and women. Due to this concept, still existing social and structual sex differences and distinctions between men and women should be stopped and removed. In this thesis, the legal historical development of this concept is demonstrated, beginning in the 1960s with the development cooperation of the United Nations with the southers countries like Aftica and Latin America, up to the Worldwomen`s Conferences, where the concept of Gender Mainstreaming had ist`s break through in Beijing in the year 1995. Following up, the Gender Mainstreaming concept found it`s way into the European Union. With the Contract of Amsterdam,whitch came into effect 1999, the concept was legally binding for the first time. The adjudications of the European Court in connection with the system of quotas are also considered. The last part of the thesis is about the Gender Mainstreaming concept in Austria and how it is implemented in the Austrian law. As an example for the equal treatment of men and women, the law for the equal treatment of men and women from 1979 and 1993 are named.