Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung des Washingtoner-Arbenschutzabkommens und dessen Umsetzung in Österreich und in der EU / vorgelegt von: Verena Prexl
Verfasser/ VerfasserinPrexl, Verena
Begutachter / BegutachterinBenedek Wolfgang
Erschienen2010
UmfangVII, 69 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterEuropäische Union / Österreich / Washingtoner Artenschutzübereinkommen / Europäische Union / Österreich / Washingtoner Artenschutzübereinkommen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17209 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung des Washingtoner-Arbenschutzabkommens und dessen Umsetzung in Österreich und in der EU [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Entwicklung des Washingtoner- Artenschutzabkommens und dessen Umsetzung in Österreich und in der EUDas Washingtoner- Artenschutzabkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen wird in der englischen Originalbezeichnung auch Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES) genannt.Tiere und Pflanzen werden durch den unkontrollierten internationalen Handel in ihrem Bestand gefährdet oder sogar ausgerottet. Das Washingtoner- Artenschutzabkommen versucht durch einen nachhaltigen Handel das Artensterben zu verhindern und hat in seinen drei Anhängen etwa 8.000 Tierarten und rund 40.000 Pflanzenarten unter Schutz gestellt. Ihr Überleben soll für die Zukunft gewährleistet werden.Das Artenschutzabkommen wurde am 3. März 1973 in Washington (USA) unterschrieben und ist seit dem 1. Juli 1975 international rechtskräftig. Im Jahr 2010 umfasst das Abkommen alle 27 EU- Mitgliedsstaaten und insgesamt 175 Vertragsparteien.Die bedrohten Tier- und Pflanzenarten werden je nach dem Grad ihrer Schutzbedürftigkeit und dem Ausmaß ihrer Gefährdung in drei Anhänge eingeteilt.Für die Vollziehung von CITES sind das Sekretariat, die Vertragsstaatenkonferenz, UNEP und die vier permanenten Komitees zuständig.Die Europäische Union hat das Washingtoner- Artenschutzabkommen am 1. Jänner 1984 einheitlich in all ihren Mitgliedsstaaten umgesetzt. Nach Überarbeitung dieser ursprünglichen Regelung wurde sie am 1. Juni 1997 durch zwei EG- Verordnungen ersetzt. EU- Vollzugsorgane sind der Verwaltungsausschuss, die Wissenschaftliche Behörde und die Enforcement Group.In Österreich ist die Konvention am 27. April 1982 in Kraft getreten und stellt einen gesetzesändernden und gesetzesergänzenden Staatsvertrag dar. Gem. Artikel 15 BV- G fällt der Natur- und Landschaftsschutz in den Bereich der Bundesländer. Für den Vollzug des Abkommens sind die Vollzugsbehörde und die Wissenschaftliche Behörde zuständig.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES) and their implementation in Austria and the European UnionThe Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora was adopted on 3 March 1973 in Washington, United States of America and was coming into force on 1 July 1975. It is an international agreement between governments and an international organization.In 2010 all 27 member states of the European Union and totally 175 countries are now Parties of the Convention.The main goal is to protect animals and plants from extinction. The Convention contains three Appendices (I, II and III). About 8.000 animals and 40.000 plants are listed in the CITES Appendices. It is of particular importance to secure their viability for the future.An international trade with protected species is only allowed with suitable documents. Export and import permissions adjust their trade.CITES consists of different enforcement institutions. These are: The Conference of the Parties, the CITES Secretariat, UNEP and the subsidiary bodies (Standing Committee, Animals Committee, Plants Committee and Nomenclature Committee).On 1 January 1984 the Convention was unitary implemented in the European Union. Thirteen years later the primal rule got replaced by two EU regulations. They adjust the international trade and also the trade in the European Union. The regulation of the European Union has four Appendices (A, B, C and D). In Appendix D there are animals and plants listed that are not part of the CITES Appendices.In Austria the Convention was coming into force on 27 April 1982. All federal states have the possibility to create their own law of nature.It has to be assured that in one of the next Conferences the main focus is set on the protection of nearly extincted species. Otherwise in a few years some of the most unique species will have got lost for the whole mankind.