Titelaufnahme

Titel
Arbeitsteilige Interventionsplanung mit Familien / Katja Hartl
Verfasser/ VerfasserinHartl, Katja
Begutachter / BegutachterinFleck Christian ; Gasser-Steiner Peter
Erschienen2010
Umfang199 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Familienhilfe / Sozialarbeit / Arbeitsteilung / Familienhilfe / Sozialarbeit / Arbeitsteilung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17134 Persistent Identifier (URN)
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Arbeitsteilige Interventionsplanung mit Familien [0.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die ethnografische Fallstudie begleitet nach den Methoden der Grounded Theory ein Team von SozialarbeiterInnen einer Jugendwohlfahrtsbehörde bei ihrer Arbeit. Die Kooperationsarrangements und Arbeitsteilungsprozesse der SozialarbeiterInnen mit KlientInnen, mit MitarbeiterInnen von Anbieterorganisationen und innerhalb der Bezirkshauptmannschaft wurden beobachtet um Spielräume für Indifferenz gegenüber Geschlechterunterschieden auszumachen: Wo vergessen und übersehen die SozialarbeiterInnen das Geschlecht der an Interventionsplanungen Beteiligten? Den Überlegungen zur Erforschbarkeit dieser Fragestellung folgt eine Beschreibung des Feldes. Eine Sammlung von Texten zu Sozialarbeit und Geschlecht verdeutlicht den Stand des Wissens innerhalb der Profession. Zentrale Begriffe des Feldes ? ?Fall? und ?Soziale Diagnose? ? werden erläutert um nachfolgend die Kooperationsarrangements darzustellen. Auf einem segregierten Arbeitsmarkt fügen SozialarbeiterInnen den Geschlechterdifferenzierungen ihrer Arbeitswelt kaum weitere hinzu. Sie teilen Arbeit nach räumlichen Kriterien und sind für Sprengel zuständig. Die gemeinsame Arbeit wird geschlechterunabhängig arrangiert. Innerhalb der Strukturen des Arbeitsmarktes laden Sozialarbeitskonzepte und administrative Vorgaben der Behörde die TeilnehmerInnen zu Geschlechterunterscheidungen ein. Sie folgen den Offerten an der Altersschwelle für Erziehungshilfe. Hier arrangieren sie geschlechterhomogene Betreuungsbeziehungen. Ihr eigenes Geschlecht als ManagerInnen der Unterstützungsprozesse spielt dabei keine Rolle.

Zusammenfassung (Englisch)

The ethnographic case study attended a team of social workers at work in a public welfare office for children and families. The social workers were observed while arranging cooperation and work-sharing processes with clients, with co-workers in providing organisations and within the district?s administration unit. The aim was to enlighten lee ways for sexual inattention: Where do the social workers forget and oversee the sex of those involved in the planning of interventions? The considerations of how to study this question are followed by a description of the field. A collection of texts about social work and gender illustrates the state of the art within the profession. Central concepts ? ?Case? and ?Social Diagnosis? ? are exemplified to be followed by a description of how cooperation is arranged. On a segregated employment market social workers do rarely participate in gender differentiation processes. Their work-sharing meets regional criteria, they are responsible for parishes. Shared work is arranged without implying gender. Within the structures of the employment market social work concepts and administrative guide lines invite the participants to differentiate. They follow these offers at the age threshold for an educational support service called ?Erziehungshilfe?. At this point they arrange same-sex care relations. Their own sex as case managers is irrelevant.