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Title
Die katholische Kirche in der Zeit des Umbruchs (1991-1995) und ihr Beitrag zur Entfaltung der demokratischen Gesellschaft in Bosnien-Herzegowina im Licht der Enzyklika Pacem in terris / vorgelegt von Mirko Simic
AuthorSimic, Mirko
CensorNeuhold Leopold ; Schaupp Walter
Published2010
Description399 S.
Institutional NoteGraz, Univ., Diss., 2010
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
KeywordsBosnien-Herzegowina / Katholische Kirche / Geschichte 1991-1995 / Bosnien-Herzegowina / Katholische Kirche / Geschichte 1991-1995 / Online-Publikation
Keywords (GND)Johannes <XXIII., Papst, Pacem in terris> / Bosnien-Herzegowina / Nationalismus / Ökumene / Demokratisierung <Motiv> / Johannes <XXIII., Papst, Pacem in terris> / Bosnien-Herzegowina / Nationalismus / Ökumene / Demokratisierung <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17064 Persistent Identifier (URN)
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Die katholische Kirche in der Zeit des Umbruchs (1991-1995) und ihr Beitrag zur Entfaltung der demokratischen Gesellschaft in Bosnien-Herzegowina im Licht der Enzyklika Pacem in terris [2.29 mb]
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Abstract (German)

Das Ponfitikat von Papst Johannes XXIII. war in besonderer Weise einzigartig in der Kirchen- sowie in der Zeitgeschichte. Es war ständig von der Möglichkeit eines Kriegsausbruches geprägt. Der sogenannte Kalte Krieg war eine große Bedrohung für die ganze Menschheit. Der Anstoß für die Abfassung der Enzyklika ?Pacem in terris? erwuchs aus dem Wunsch nach wahrem Frieden unter den Menschen und Nationen. Die Enzyklika wurde im Jahr 1963 veröffentlicht und wird mit Recht als ?Friedensenzyklika? bezeichnet. Sie beschäftigt sich unter anderem mit den Menschenrechten bzw. mit den Rechten, die dem Einzelnen im Staat, in dem er lebt, gewährleistet werden sollen. Die Einzigartigkeit dieser Enzyklika liegt in der Tatsache, dass Papst Johannes XXIII. der erste war, der sich in seinem Schreiben an alle Menschen guten Willens wendet. Die Hauptpunkte der Enzyklika sind: Gott ist der Garant und Grund der sittlichen Ordnung; die Würde des Menschen; das Naturrecht als eine Grundlage von Rechten und Pflichten, die den Frieden erreichen helfen; das Gemeinwohl der ganzen menschlichen Gemeinschaft.Die vier Postulate, auf denen Papst Johannes XXIII. einen Frieden bauen wollte, sind: Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit. All diese Wertkategorien sind wegen des Krieges in Bosnien-Herzegowina zerstört worden. Die Katholische Kirche in diesem Land konnte nicht schweigen und die Ungerechtigkeit, die der ganzen Bevölkerung zugefügt worden war, nur beobachten. Sie erhob ihre Stimme und rief unermüdlich zum Frieden, zu einer Koexistenz, die sowohl auf demokratischen Prinzipien der modernen Welt als auch auf den vier Postulaten, die Papst Johannes XXIII. immer vor Augen hatte, basiert werden soll. Die Katholische Kirche verbindet deswegen die Enzyklika von Papst Johannes XXIII. mit dem Hauptbedürfnis der Menschen in diesem Lande, in einer friedlichen Umgebung leben zu dürfen.

Abstract (English)

The Pontificate of Pope John XXIII was unique in the history of the church as well as in the contemporary history. It was influenced by the possibility of outbreak of war. The so called Cold war was a great threat to the entire humanity. The initiative to write the encyclical ?Pacem in terris? grew out of the need for peace among people and nations. The encyclical was published in 1963, and is rightly called the peace encyclical. The encyclical among other things concerned itself with human rights, or rather with the guarantee of individual rights in the state. The uniqueness of this encyclical lies with in the fact that John XXIII was the first to direct his encyclical to all people of good will. The key points of the encyclical are: God is the guarantor and foundation of moral order; the dignity of man; natural law as a foundation for rights and obligations which should lead to peace; the common good of the whole human community. The four postulates upon which Pope John XXIII wanted to build peace were: justice, love, truth and freedom. All these categories of values were downtrodden in Bosnia and Herzegovina because of the war. The Catholic Church in this land could not remain silent and did not quietly observe the injustice that was being committed against the whole population, she rather tirelessly called for peace, mutual coexistence which would be based on democratic principles of modern world and the postulates which Pope John XXIII had in mind. The Catholic Church in that land has therefore become the link between Pope John XXIII?s encyclical and the need for the people in this country to live in an atmosphere of peace.