Titelaufnahme

Titel
Geschlechtlichkeit, Körper und Sexualität bei Hildegard von Bingen : ein Vergleich mit der Mittelalterlichen Lehrmeinung / vorgelegt von Ilse Aiglsperger
Verfasser/ VerfasserinAiglsperger, Ilse
Begutachter / BegutachterinSonnleitner Käthe
Erschienen2010
Umfang214 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Hildegard <von Bingen, Heilige> / Sexualität / Hildegard <von Bingen, Heilige> / Sexualität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16936 Persistent Identifier (URN)
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Geschlechtlichkeit, Körper und Sexualität bei Hildegard von Bingen [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung zur DiplomarbeitGeschlechtlichkeit, Körper und Sexualitätbei Hildegard von Bingen.Ein Vergleich mit der Mittelalterlichen Lehrmeinungvon Ilse AiglspergerLange in Vergessenheit geraten, ist Hildegard von Bingen vor allem im Zuge der Gender Studies immer mehr in den Mittelpunkt der Forschung getreten. Mit ihr findet sich eine Frau im 11. und 12. Jahrhundert, die bewies, dass das weibliche Geschlecht im Mittelalter durchaus nicht so schwach und vor allem ungehört war, wie oft gerne gedacht wird. Unterscheidet sie sich dabei aber auch von ihren Zeitgenossen, oder bleibt sie bei einer Rezeption des Denkens ihrer Zeit, ist eine oft gestellte Frage. Ihr soll in der gegenständlichen Arbeit hinsichtlich Hil-degards Vorstellungen von Geschlechtlichkeit, Körper und Sexualität nachgegangen werden. Dazu wird in einem ersten allgemeinen Teil die Ansicht von Geschlechtlichkeit, Körper und Sexualität im 11. und 12. Jahrhundert dargestellt. Dabei wird vor allem den Ursprüngen und Auswirkungen der Abwertung der Frau, sowie der starken Leib- und Sexualitätsfeind-lichkeit im Mittelalter auf den Grund gegangen. Im zweiten Teil, dem Hauptteil, rücken dann Hildegards Vorstellungen in den Mittelpunkt. Nach einem kurzen biographischen Abriss und einem Einblick in ihr Gesamtwerk, werden Hildegards Aussagen zu Geschlechtlichkeit, Kör-per und Sexualität gesammelt dargestellt und analysiert. In einem letzten Teil werden dann die Ergebnisse aus den zwei vorangegangen Kapiteln miteinander verglichen und so die Be-sonderheiten von Hildegards Denken, sowie die Bedeutung für ihre Zeit herausgearbeitet. Dabei zeigt es sich, dass Hildegard sich in ihrem Denken, doch in Vielem von der mittelal-terlichen Lehrmeinung abgrenzt. Ihre Ansichten zu Geschlechtlichkeit, Körper und Sexualität haben nicht nur ein eigenes Gepräge, sondern sind in manchen Fällen sogar ein direkter Ge-gensatz zu den Lehren ihrer männlichen Zeitgenossen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract of the diploma thesis Hildegard of Bingen?s view of gender, body and sexuality.A comparison with the doctrine of the Middle Ages.by Ilse AiglspergerFor a long time, Hildegard of Bingen was buried in oblivion. Not until the increasing of the Gender Studies had she became more and more a center of scientific interest. With Hildegard they found proof that women were not as weak and subdued in the 11th and 12th century, as is far too often assumed. A regularly asked question is, if Hildegard?s thoughts were different from her contemporaries, or if she remains within a reception of the contemporary thinking? The following work tries to answer this question regarding her thoughts about gender, body and sexuality.For that purpose a first general part describes the ideas of gender, body and sexuality in the 11th and 12th century. The main focus of this part lies on the origins and consequences of the devaluation of the women as well as the hostile attitude to the human body and sexuality. The second part, the main section of the work, deals with Hildegard?s thoughts. After a short bio-graphical abstract and an introduction into her work, Hildegard?s statements about gender, body and sexuality are shown collected and analysed. In the last part of the work the results of the previews two chapters are compared to each other. Out of this comparison the characteris-tics of Hildegard?s thinking, and her importance during her time, are compiled. This comparison shows that Hildegard?s views include distinctive differences to the doc-trine of the Middle Ages. Her views of gender, body and sexuality are not just showing an own imprint. In some cases Hildegard?s ideas are even contrary to those of her male contem-poraries.