Titelaufnahme

Titel
Kunst als Waffe gegen den Nationalsozialismus anhand von ausgewählten Werken George Grosz' und John Heartfields / vorgelegt von Kerstin Joy Hummelbrunner
Verfasser/ VerfasserinHummelbrunner, Kerstin Joy
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2010
UmfangIII, 291 Bl. : Zsfassung ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Grosz, George / Nationalsozialismus <Motiv> / Antifaschismus <Motiv> / Heartfield, John / Grosz, George / Nationalsozialismus <Motiv> / Antifaschismus <Motiv> / Heartfield, John / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16893 Persistent Identifier (URN)
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Kunst als Waffe gegen den Nationalsozialismus anhand von ausgewählten Werken George Grosz' und John Heartfields [14.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das künstlerische Schaffen von George Grosz und John Heartfield war geprägt vom Kampf gegen den deutschen Faschismus. Beide Künstler machten es sich zur Aufgabe, mit ihren Werken das deutsche Volk über den Nationalsozialismus aufzuklären. Schon in der Zeit der Weimarer Republik erkannten Grosz und Heartfield die Ideen und Pläne der angehenden faschistischen Politiker und deren Anhänger. Mit Werken wie "Die Stützen der Gesellschaft" von George Grosz oder "Millionen Montage" von John Heartfield schafften es beide Künstler, die Aufmerksamkeit der deutschen Bevölkerung auf sich und ihr Anliegen zu ziehen. Weiters zogen beide jedoch durch ihre antifaschistischen Arbeiten auch den Hass der Nationalsozialisten auf sich, wodurch Grosz und Heartfield sich selbst in Gefahr brachten. Letztendlich waren beide Agitatoren gezwungen, Deutschland zu verlassen, um einer Festnahme und Haft unter den faschistischen Machthabern im Dritten Reich zu entgehen. An diesem Punkt ihres Lebens trennten sich die künstlerischen Wege von Grosz und Heartfield. Heartfield arbeitete härter denn je in seinem selbst gewählten Exil, der Tschechoslowakei, am Kampf gegen den deutschen Faschismus, was ihn letztendlich 1939 zu einer zweiten Flucht vor den Nationalsozialisten nötigte. Grosz hingegen verlor den Glauben an die agitatorische Wirkung seiner künstlerischen Arbeit und versuchte die Gräueltaten der NS-Regierung zu vergessen. In der vorliegenden Diplomarbeit werden die künstlerische Entwicklung und Tätigkeit von George Grosz und John Heartfield aufgezeigt, ihre Motivation im Kampf gegen den Nationalsozialismus und die Folgen ihrer politischen Agitation analysiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The artistic work of George Grosz and John Heartfield was shaped by the struggle against German fascism. Both artists made it their mission to educate the German people about National Socialism through their artwork. Even in the time of the Weimar Republic, Grosz and Heartfield recognized the Ideology and the plans of the rising fascistic politicians and their supporters. With works such as "The Pillars of Society" by George Grosz and "Million Montage" by John Heartfield, both artists gained the attention of the German population for themselves and their concerns. In addition, however, their anti-fascist works also attracted the hatred of the Nazis, by which Grosz and Heartfield brought themselves in danger. Ultimately, both agitators were forced to leave Germany in order to avoid a severe punishment from the fascist rulers in the Third Reich. At this point in their lives, the artistic paths of both Grosz and Heartfield separated. Heartfield worked harder than ever in his self-chosen exile, in Czechoslovakia, to struggle against German fascism, which forced him in 1939 to escape a second time from the National Socialists. Grosz however lost his faith in the fomenting effect of his artistic work and tried to forget the atrocities of the Nazi government. This present paper demonstrates the artistic development and work of George Grosz and John Heartfield, their motivation to act against Nazism, and the consequences of their political agitation brought upon them.