Titelaufnahme

Titel
Wilde Eroberer zu Wasser und zu Pferd : Wikinger und Reiternomaden in der Wahrnehmung ihrer Zeitgenossen / vorgelegt von Anna Grivas
Verfasser/ VerfasserinGrivas, Anna
Begutachter / BegutachterinGiessauf Johannes
Erschienen2010
Umfang194 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wikinger / Mongolen / Rezeption / Wikinger / Mongolen / Rezeption / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16825 Persistent Identifier (URN)
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Wilde Eroberer zu Wasser und zu Pferd [3.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wikinger suchten in der Zeit zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert immer wieder den europäischen Kontinent heim. Auf ihren Plünderungszügen begegneten sie sowohl Gegnern als auch Bewunderern. Ihre ihnen eigene Kampfesweise mit dem Schiff ? obwohl sie auch an Land Schlachten ausfochten ? trug zu vielen Niederlagen, unter anderem der Franken oder Angelsachsen, bei. Dennoch versuchten die Festlandeuropäer sich den ?Nordmännern? mittels Missionsreisen zu nähern, mit ihnen Verträge zu schließen oder Friedensvereinbarungen auszuhandeln. Auch, wenn sie in manchen Belangen scheiterten, so verloren sie doch nie das Interesse an den Wikingern. Ihre Charaktereigenschaften sind jedoch von Anfang an mit einem negativen Bild belastet. In den behandelten Quellen kann man das sehr gut durch die verwendeten Begriffe ersehen. Immer wieder werden die Wikinger als grausam mordende, Städte plündernde und die Gegend verheerende Barbaren gesehen. Dieses negative Bild soll sich bis zu ihrer Eingliederung in das fränkische Reichssystem erhalten. Dass immer wieder versucht wird, ihnen auch Positives abzugewinnen, soll aber nicht unerwähnt bleiben. Die mit den Wikingern gemachten Erfahrungen vermitteln eine komplexe Realität, die sich aus den zeitgenössischen Quellen erschließen lässt. So wie die Wikinger als nordische Barbaren wahrgenommen wurden, so geschah es auch den Mongolen. Immer wieder werden jene als von Gott gesandte Strafe für die, von den Menschen begangenen Sünden, verstanden. Die Mongolen erkennt man als grausame und hinterlistige Ethnien, die nur von dem Gedanken, sich die Welt Untertan zu machen, getrieben wurden. All jene Merkmale kann man aus diversen Quellen festmachen. Niemand hat einen schrecklicheren Ruf hinterlassen als die Wikinger oder die Mongolen. Trotz des großen Zeitunterschiedes beider ?Barbarenvölker? und einiger auftretenden Unterschiede, wurden sowohl Wikinger als auch Mongolen auf mehr oder weniger die gleiche Weise wahrgenommen.

Zusammenfassung (Englisch)

The giant, blond and bearded Viking, who is appearing with a horned helmet, an enormous battle ax on a big ship ? which is the viking symbol par excellence ? doesn?t exist. The Vikings were devastating the European Continent in the time between the 8th and the 11th century. On their plunderings they met on one hand enemies and on the other hand admirers. Their specific compains with their ships ? although they were fighting also at land ? accounted for a lot of defeats of, for example, the Franconians or Anglo-Saxonians. Anyhow the Europeans tried to get near the ?Northmen?. They tried to conclude contracts or peace. The main characteristics of the Vikings were, from the beginning, incriminated with a negative view. This can be seen from the west- or eastfranconian and anglo-saxonian resources. Vikings barbarians were titled with cruelty. This few should be existing until they were integrated in the Franconian area. But there are also efforts to see them more positive. The experiences which were made with the Vikings communicate a complex reality, which can be seen from the contemporary resources. Like the Vikings also the Mongols were seen. The Mongols were noticed as a, from god sent, punishment. They were experienced as cruel and insidious ethnics, who were driving by the idea to conquer the whole world. All these attributes can be noticed from occidental, oriental and Far East resources. Nobody had leaved such an awful call behind, except Vikings and Mongols. Although there is a huge difference in time both barbarian ethnics were observed in more or less the same way.