Titelaufnahme

Titel
On the origins, methodology and variations of self-directed learning with special reference to Styrian schools / vorgelegt von Michael Schicker
Verfasser/ VerfasserinSchicker, Michael
Begutachter / BegutachterinNewby David
Erschienen2010
Umfang130 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Offener Unterricht / Offener Unterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16779 Persistent Identifier (URN)
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On the origins, methodology and variations of self-directed learning with special reference to Styrian schools [1.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

?Self-directed learning? (SDL) ist kein neues Unterrichtskonzept, sondern wurde stark von den Ideen der amerikanischen und europäischen Reformpädagogik (1890-1933) beeinflusst. Der 2. Weltkrieg und die Zeit danach werden als Zäsur in den reformpädagogischen Bestrebungen gesehen, da die Lehrkräfte wieder auf autoritäre und lehrerzentrierte Unterrichtsmethoden zurückgriffen. Jedoch aufgrund der politischen Umstände, der Rückbesinnung auf schülerzentrierte Methoden und den Publikationen von Houle und Tough in den 1960er und 1970er Jahren, gewann SDL wieder an Bedeutung.Die Begriffe ?SDL?, ?open education? und ?Offener Unterricht? im Deutschen, der als Sammelbegriff für alle alternativen Schulmethoden und Unterrichtskonzepte gebraucht wird, bezeichnen das aktive und selbstverantwortliche Lernen von SchülerInnen. Da es jedoch schwer ist, die Begriffe voneinander abzugrenzen, konnte sich die Forschung bisher auf keine allgemeingültigen Definitionen einigen. Infolgedessen konzentrierten sie sich vermehrt auf die Beschreibung der verschiedenen Varianten von offenen Lernformen und veranschaulichten diese in Stufenmodellen. In dieser Diplomarbeit werden Ramsegers ?Indikatoren-Konzept?, Brügelmanns ?Dimensionen-Modell? und Peschels ?Stufen der Öffnung von Unterricht? als Beispiele für Stufenmodelle veranschaulicht. Diese geben jedoch nicht nur Aufschluss über die verschiedenen Formen von offenem Unterricht, sondern begründen diese auch wissenschaftlich. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Aspekt der Heterogenität in Klassen, den Konstruktivismus und auf die ?Self-Determination Theory? gelegt.Weiters werden die Möglichkeiten der Leistungsbeurteilung im offenen Unterricht analysiert. Da die Formen von alternativen Leistungsbewertungen von schulorganisatorischen und ?gesetzlichen Faktoren determiniert sind, werden diese schultypenspezifisch analysiert.Abschließend wird der Fokus auf die konkreten Umsetzungen von offenen Lernformen in steirischen Schulen gelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

Self-directed learning (SDL) is not a new educational principle. It was influenced by the ideas of the American progressive education and the European educational reform movement (1890-1933).During and after WWII, educators re-implemented the authoritarian and teacher-centred methods of the mid 19th century. But due to the political circumstances, the general shift from teacher-centred to learner-centred methodology and the publications of Cyril Houle and Allen Tough in the 1960s and 1970s, SDL gained momentum again.In general, the terms ?SDL?, ?open education? and ?Offener Unterricht? in German, which is used as an umbrella term for all non-traditional methods and ideas, denote the active involvement of learners and the responsibility for their own learning processes. Because of these areas of overlap, researchers failed to define each of the terms in a generally acceptable way. Subsequently, the ambitions of educators shifted from defining to explaining SDL in various stage models. In this thesis, the most popular models have been singled out for explanation, which are Ramseger?s indicator concept, Brügelmann?s dimension model and Peschel?s ?Stufen der Öffnung von Unterricht?. These stage models do not only show how open education methods can be implemented in classes but also provide the rationales that underlie them. Three of them are explained and critically analysed, which are the issue of heterogeneity in classes (learning styles and learning strategies), the constructivist school of thought and Deci and Ryan?s ?Self-Determination Theory?.In addition, the thesis deals with the different variations of assessing students? performances in open education classes. Since secondary schools and elementary and alternative schools differ in their organisations, structures and curricula, the various types of assessments are analysed separately. Furthermore, the thesis shows how open education methods are successfully used in Styrian schools.