Titelaufnahme

Titel
Eine Insel, die das Paradies aufbauen wollte... : eine Übersetzungsanalyse von Zoé Valdés' Roman "La nada cotidiana" / vorgelegt von Klaudia Alexandra Kurta
Verfasser/ VerfasserinKurta, Klaudia Alexandra
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2010
Umfang105 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Text dt., teilw. span.
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Valdés, Zoé <La nada cotidiana> / Übersetzung / Deutsch / Valdés, Zoé <La nada cotidiana> / Übersetzung / Deutsch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16687 Persistent Identifier (URN)
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Eine Insel, die das Paradies aufbauen wollte... [0.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse der Übersetzung des Romans La nada cotidiana von Zoé Valdés in der deutschen Fassung von Klaus Laabs mit dem Titel Das tägliche Nichts. Der Untersuchung liegt die Hypothese zugrunde, dass der Übersetzer durch gewisse translatorische Entscheidungen den negativen Eindruck des Originals verstärkt wiedergibt, um die Atmosphäre des alltäglichen Lebens in Kuba realistisch zu veranschaulichen. Die Übersetzungsanalyse soll aufzeigen, welche Strategien des Übersetzers hinsichtlich einer solchen Verstärkung des Ausgangstextes vorhanden sind und was sie bewirken. Die Arbeit gibt zuerst einen Überblick über die Ereignisse, die der gegenwärtigen politischen Situation in Kuba zugrunde liegen. Eine kurze Darstellung der Literatur in Kuba wird in die Thematik der weiteren Arbeit einführen. Im Anschluss daran werden die Autorin und ihr Werk vorgestellt und die Rezeption ihrer Werke in Kuba beleuchtet. Eine kurze Inhaltsangabe sowie eine Beschreibung der Personen werden dann einen ersten Einblick in das für die Analyse ausgewählte Werk geben. Danach folgt ein Überblick über den Übersetzer und sein Schaffen sowie seine Sichtweise von Kuba. Im fünften Kapitel wird das Analyseinstrumentarium - die beiden Analysemodelle von Antoine Berman und Andrew Chesterman - vorgestellt. Nach einer Paratextanalyse gemäß Gérard Genette wird mithilfe der Übersetzungsanalyse der dieser Arbeit zu Grunde liegenden Fragestellung nachgegangen.Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Analyse in der vorliegenden Arbeit aufzeigt, mit welchen Strategien die Übersetzung die Eindrücke und die vermittelten Bilder des Originals verstärkt. Es lässt sich sagen, dass die deutsche Fassung in keiner der untersuchten Textstellen den pessimistischen Eindruck des Originals mildert und sie insgesamt in einem kritischeren Licht erscheint.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis at hand offers a translation analysis of the novel La nada cotidiana by Zoé Valdés, translated into German by Klaus Laabs entitled Das tägliche Nichts. The analysis explores a hypothesis which suggests that the character of the above-named translation seems to reinforce the negative impression of the original. The primary objective of this thesis is to analyze the strategies which are responsible for this effect and their consequences. The thesis gives an overview of the historical events which have formed the general character of modern Cuban society. Other major points of this thesis are a concise presentation of Zoé Valdés and her translator Klaus Laabs as well as critical statements about how the author has been received. A short outline and a description of the protagonists introduce the novel. A detailed outline of the analytical methodology put forth by Antoine Berman and Andrew Chesterman follows. After a paratextual analysis by Gérard Genette, the analysis of the translation including the basic research question provides the focus of this thesis.In summarizing the results drawn from the analysis in this thesis, it can be confirmed that it was possible to show that the translation reinforces the negative and pessimistic impression the original gives and does not try to lessen these aspects of the novel.