Titelaufnahme

Titel
Die Tomatis-Methode als Weg zur Verbesserung der Aussprache beim Erlernen einer Fremdsprache, diskutiert am Beispiel des Russischen / vorgelegt von Katharina Auckenthaler
Verfasser/ VerfasserinAuckenthaler, Katharina
Begutachter / BegutachterinPfandl Heinrich
Erschienen2010
Umfang105 Bl. : Zsfassung + 1 DVD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Russisch / Fremdsprachenlernen / Tomatis-Methode / Russisch / Fremdsprachenlernen / Tomatis-Methode / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16215 Persistent Identifier (URN)
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Die Tomatis-Methode als Weg zur Verbesserung der Aussprache beim Erlernen einer Fremdsprache, diskutiert am Beispiel des Russischen [1.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Tomatis-Methode und ihrem Einsatz in der Fremdsprachenpädagogik. Ausgehend von der Annahme, dass die menschliche Stimme nur jene Frequenzen enthält, die das menschliche Ohr auch tatsächlich hört, was bedeutet, dass der Mensch in weiterer Folge auch stimmlich nur das produzieren kann, was er tatsächlich hört, entwickelte Tomatis ein Trainingsgerät ? das so genannte elektronische Ohr -, mit dem die Wahrnehmungsfähigkeit des Ohrs durch elektronische Frequenzmodifikationen trainiert werden kann. Laut Tomatis bevorzugt jede Sprache bestimmte Frequenzbereiche. Jene Frequenzbereiche, die außerhalb der bevorzugten Klangmuster der Muttersprache liegen, würden daher von Fremdsprachenlernenden oft nicht bzw. nicht gut wahrgenommen. Um das Ohr für diese genannten Bereiche wieder zu ?öffnen?, kommt das elektronische Ohr zum Einsatz. Ein entsprechend trainiertes Ohr soll helfen, sich eine Fremdsprache möglichst schnell und vor allem effizient anzueignen und eine Verbesserung der mündlichen Sprachkompetenz (Aussprache, Intonation) zu erlangen. Ziel der Arbeit ist es, die Methode vorzustellen und erstes Untersuchungsmaterial für die russische Sprache zu sammeln. Im ersten Teil der Arbeit werden biographisch relevante Informationen zu Tomatis angeführt und anschließend die Tomatis-Methode vorgestellt sowie die wesentlichen Erkenntnisse der Audio-Psycho-Phonologie ? der theoretischen Basis der Tomatis-Methode ? mit ihren grundlegenden Erkenntnissen diskutiert. Im darauffolgenden Teil soll in Form eines kurzen Exkurses auf die Ausspracheschwierigkeiten, die das Russische für Fremdsprachenlernende (in diesem Fall für Lernende mit Deutsch als Muttersprache) birgt, eingegangen werden. Den abschließenden Teil der Arbeit bildet ein Experiment, das mit dem Ziel durchgeführt wurde, die Aussagen von Tomatis empirisch zu prüfen, sowie eine erste Datensammlung für die russische Sprache zu erstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the Tomatis Method and its use in language teaching. Based on the assumption that the human voice only contains the harmonics that the ear actually hears, which means that people therefore are only able to produce what the ear hears, Tomatis developed a therapeutic device ? the so called Electronic Ear -, which enables to improve our hearing through electronic modification of auditory input. According to Tomatis, each language uses a certain area of the acoustic spectrum. Because of this, foreign language learners often have difficulties with recognizing and discriminating foreign sounds beyond their native language. Therefore, the Electronic Ear is used to ?open? the human ear for those unfamiliar sounds. This special form of ear training is supposed to help foreign language learners improve their oral fluency (pronunciation, intonation) in an efficient and quick way. The aim of this thesis is to present the Tomatis Method and to collect first research data for the Russian language. In the first part, biographical information about Tomatis and the Tomatis Method with its theoretical foundation ? the audio psycho phonology and its essential findings - are presented. The next part deals with difficulties in pronunciation that German native speakers are faced with when learning Russian. The last part contains the description and the results of an accomplished experiment in order to verify the claims of Tomatis empirically as well as to establish a first collection of research data for the Russian language.