Titelaufnahme

Titel
Marcus Terentius Varro - de lingua Latina liber decimus : Übersetzung und Kurzkommentar / vorgelegt von Fabian Weger
Verfasser/ VerfasserinWeger, Fabian
Begutachter / BegutachterinEnglhofer Claudia
Erschienen2010
Umfang97 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Varro, Marcus Terentius <De lingua latina 10> / Übersetzung / Deutsch / Varro, Marcus Terentius <De lingua latina 10> / Übersetzung / Deutsch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16164 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Marcus Terentius Varro :de lingua latina liber decimusÜbersetzung und KurzkommentarDiese Diplomarbeit, verfasst unter obigem Titel, lässt sich im Wesentlichen auf vier Bereiche einschränken. Einerseits wird die Übersetzung des zehnten Buches aus de lingua latina ins Deutsche geleistet, andererseits werden formale und inhaltliche, diesen Text betreffende Probleme in einem kurzen Kommentar verarbeitet. Dieser wird dem Progress des zehnten Buches entsprechend präsentiert und hat einen argumentationstheoretischen Fokus. Für das Verständnis des Textes wird die Möglichkeit der historischen Kontextualisierung durch eine Einleitung geboten. Darüberhinaus wird eine conclusio am Ende der Arbeit neue Forschungsergebnisse vorstellen, die sich durch genaues Studium am Text in Auseinandersetzung mit Sekundärliteratur ergeben haben.Marcus Terentius Varro, ein römischer Universalgelehrter aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, gilt als Verfasser des in drei große Segmente gegliederten Werkes de lingua latina und beschäftigt sich darin mit einer Trias der lateinischen Grammatik: Etymologie, Morphologie und Syntax. Das zehnte Buch ist der Abschluss des theoretischen Teils über die Formenlehre.Nachdem in der Einleitung das sprachliche Lehrgut, das Varro in de lingua latina zur Schau trägt, besprochen und mit dem Griechischen in Verbindung gesetzt wird, stellt sich die Frage nach Varros Eigenleistung, denn er präsentiert die früheste uns erhaltene, zusammenhängende Darstellung der lateinischen Grammatik auf der methodischen Grundlage der Analogie. Ob diese Leistung auf einer systematischen Intention fußt, kann in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden. In diesem Zusammenhang kann eine moderne Interpretation von Varros grammatischem ?Gebäude? anhand ihrer eigenen Vorausetzungen widerlegt und korrigiert werden, sodass die meisten intratextuellen Probleme, die sich beim Studium des zehnten Buches offenbaren, als gelöst gelten sollen.

Zusammenfassung (Englisch)

Marcus Terentius Varro :de lingua latina liber decimusTranslation and brief commentThis diploma thesis under the title mentioned above can be divided into four main parts. Not only does it provide a translation of the tenth book of de lingua latina into German, but also a brief comment on formal and textual issues concerning this text. This commentary follows the course of the tenth book and focuses on theoretical argumentation. The introduction is a means to allow for understanding of the text and historical contextualisation, which, besides the commentary, integrates an intertextual discourse. Moreover, the conclusion at the end of the paper reveals new research results, which, by carefully reading the text and using secondary literature sources, came out in the course of the work.Marcus Terentius Varro (first century BC), being a widely educated man, is considered the author of the text de lingua latina, which can be divided into three major segments, in which he discusses a triad of Latin grammar: etymology as a source of grammatical forms, morphology and syntax. The tenth book concludes the theoretic section of morphology.The discussion of the linguistic theories being shown by Varro in de lingua latina and the association with the Greek language lead to the question of Varro?s personal contribution to the issue, as he is a pioneer in giving a coherent description of Latin grammar on the basis of a methodical approach of analogy. The question, if this is the result of the writers? systematic intention, is partly answered in this paper. In this respect, a modern interpretation of Varro?s grammatical ?construction? can be disproved and revised due to its own presuppositions, so that most intratextual problems, which were disclosed while reading the tenth book, can basically be seen as solved.