Titelaufnahme

Titel
Anwendbarkeit formaler Methoden in der philosophischen Analyse an Hand Poppers Theorie der Wahrheitsnähe / vorgelegt von Rosalinde Lammer
Verfasser/ VerfasserinLammer, Rosalinde
Begutachter / BegutachterinKamitz Reinhard
Erschienen2010
Umfang75 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Popper, Karl R. / Wahrheit <Motiv> / Popper, Karl R. / Wahrheit <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16089 Persistent Identifier (URN)
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Anwendbarkeit formaler Methoden in der philosophischen Analyse an Hand Poppers Theorie der Wahrheitsnähe [0.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Anwendbarkeit formaler Methoden in der philosophischen Analysean Hand Poppers Theorie der WahrheitsnäheDass von zwei falschen Aussagesätzen einer der Wahrheit näher kommen kann als der andere, scheint intuitiv richtig zu sein.Der Begriff der Wahrheit wird von Popper im Kritischen Rationalismus stets vermieden.Erst Tarskis semantische Wahrheitstheorie überzeugt ihn von der Verwendbarkeit diesesBegriffs.Die eindeutige Definierbarkeit des Wahrheitswertes eines Satzes bildet die Basis für die Theorie der Wahrheitsnähe. Popper vergleicht zwei Theorien an Hand des Wahrheits- und Falschheitsgehalts, um den wissenschaftlichen Fortschritt einer dieser beiden Theorien fest-stellen zu können.Für die philosophische Analyse von Poppers Theorie der Wahrheitsnähe erweist sich das junktorenlogische System als geeignet.Auch Tichy bedient sich der Junktorenlogik für die Kritik an dieser Theorie und liefert den Beweis der Widersprüchlichkeit.Gleichzeitig, aber unabhängig von Tichy, kommen D. Miller und J. Harris zu demselben Re-sultat: Die Theorie ist unhaltbar.Seither beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit dem Problem der Wahrheitsnähe und der Anwendbarkeit formaler Methoden in der philosophischen Analyse.Allerdings blieb der Erfolg bisher aus.

Zusammenfassung (Englisch)

Application of formal methods in the philosophic analysis using the example of Popper?s Theory of Thruthlikeness It seems intuitively reasonable that one positive sentence out of two is closer to the truth than the other. Popper always avoids the concept of truth in the critical rationalism. Tarski?s assay on the concept of truth initially convinced him of the possibility to use this concept.The explicit definition of the value for truth of a sentence forms the basis for the theory of truthlikeness. Popper compares two theories based on the validity and nontruth in order to de-termine the scientific progress of the respective theory. The symbolic logical system is appropriate for the philosophic analysis of Popper?s theory of truthlikeness . Tichy uses the propositional logic as well to pass criticism on the theory and provides the proof of inconsistency. At the same time, D. Miller and J. Harris draw the same conclusion: The theory can not be proved. Since then, many scientists deal with the problem of closeness to truth and the application of formal methods in the philosophic analysis ? how-ever, without any achievement so far.