Titelaufnahme

Titel
Obsorge: Österreichische Zuständigkeit in grenzüberschreitenden Sachverhalten / Riedrich Eva
Verfasser/ VerfasserinRiedrich, Eva Maria
Begutachter / BegutachterinJelinek Wolfgang
Erschienen2010
Umfang102 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Obsorge / Grenzüberschreitende Kooperation / Österreich / Obsorge / Grenzüberschreitende Kooperation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16053 Persistent Identifier (URN)
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Obsorge: Österreichische Zuständigkeit in grenzüberschreitenden Sachverhalten [0.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit befasst sich mit der internationalen Zuständigkeit Österreichs in grenzüberschreitenden Fällen. Da die Menge an Obsorgestreitigkeiten mit Auslandsbezug stetig zunimmt sind auf diesem Gebiet auf europäischer sowie internationaler Ebene einige Zuständigkeits- und auch Anerkennungs- bzw ?Vollstreckungsübereinkommen geschlossen worden. Vor allem die neue Brüssel IIa-Verordnung, das Minderjährigenschutzabkommen (MSA), das Europäische Sorgerechtsübereinkommen (ESÜ) und das Haager Kinderschutzübereinkommen (HKÜ) sind hier einschlägig und werden im Laufe der Arbeit genauer untersucht. Es werden die Zuständigkeitsbestimmungen der einzelnen Übereinkommen betrachtet und ein Überblick verschafft, wann Österreich zuständig ist und in welchem Fall welches Übereinkommen zur Anwendung kommt. Die Regeln über die Zuständigkeit werden anhand von Fallbeispielen, die zum Verständnis beitragen sollen, vertieft. Besonders die Brüssel IIa-VO, die seit 2003 in Kraft ist, hat für den europäischen Rechtsraum viele Neuerungen im Bereich der elterlichen Verantwortung gebracht, die auch teils Auswirkung auf die Anwendung der anderen genannten Übereinkünfte haben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis takes a look at Austrias competence in cross-border circumstances. Because of the increasing cases of parental custody with cross-border relations, some contracts with regard to jurisdiction, recognition and execution have been signed. Especially the new Brussels IIa-Convention, the Hague Convention on the Civil Aspects of International Child Abduction, the Convention concerning the Powers of Authorities and the Law applicable in Respect of the Protection of Infants and the European Convention on Recognition and Enforcement of Decisions concerning Custody of Children and on Restoration of Custody of Children are relevant and are going to be examined in detail. The regulations of jurisdiction are going to be investigated and will give an overview, in which cases Austria is competent and in which case, which convention is relevant. The norms, concerning the jurisdiction, are going to be explained on the basis of examples. In particular the Brüssel IIa-Convention, which became effective in 2003, brings a lot of innovations in the field of parental custody, which also has an effect on the other mentioned conventions.