Titelaufnahme

Titel
Das Vorkommen von Libellen (Odonata) und deren Bioindikation an ausgewählten Fließgewässern in Südkärnten / eingereicht von Matthias Burtscher
Verfasser/ VerfasserinBurtscher, Matthias
Begutachter / BegutachterinKaiser Helmut
Erschienen2010
Umfang92 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Libellen / Bioindikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15968 Persistent Identifier (URN)
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Das Vorkommen von Libellen (Odonata) und deren Bioindikation an ausgewählten Fließgewässern in Südkärnten [36.42 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zeitraum von Mai bis September 2008 wurde das Vorkommen von Libellen an drei Bächen in den Gemeinden Eberndorf und Sittersdorf festgestellt.(Kotschuschabach,Seebach,Suchabach mit einigen seiner Zubringer.Es wurden geeignete,100 m lange Untersuchungsstrecken ausgewählt.Jede wurde drei Mal beprobt.Dabei wurden die biotischen und abiotischen Verhältnisse vom Bach und seiner Umgebung sowie die Klein- und Großlibellen, an den Untersuchungsstrecke erhoben .Insgesamt wurden dabei 26 Libellenarten gefunden.Jeder Bach des Untersuchungsgebietes weist Bereiche mit unterschiedlichen hydromorphologischen Güteklassen auf.Bei der Auswahl der Untersuchungsstrecken wurde darauf geachtet, dass Beprobungen in allen Güteklassen durchgeführt werden.Die Verteilung von Groß- und Kleinlibellen bzw. das Verhältnis zwischen ihnen,weist im Untersuchungsgebiet große Unterschiede auf.Während im Kotschuschabach und im Seebach mehrere Arten von Groß- und Kleinlibellen nebeneinander vorkommen,ist dies beim Suchabach ausschließlich an der Untersuchungsstrecke (U) 9.1 der Fall.Bei der Auswertung der Libellenfunde hat sich herausgestellt,dass es ab U 9.2 flussaufwärts plötzlich kein Libellenvorkommen mehr gibt.Während Kleinlibellen ab U 9.2 völlig ausbleiben finden sich ab U 13 wieder Großlibellen ein.Eine genauere Betrachtung der hydromorphologischen Verhältnisse lieferte mögliche Gründe für das Verschwinden von Kleinlibellen.Dieser Gewässerabschnitt befindet sich in Gösselsdorf,und schließt die Untersuchungsstrecken U 9.2 bis U 9.3 ein.Dieser Bereich weist starke Verbauungen auf.Von U 9.1 bis U 9.4 sind Sohle und Ufer durchwegs stark verbaut.Dies und weitere Querbauwerke flussaufwärts könnten Barrierewirkungen aufweisen, die vor allem Kleinlibellen das Wandern entlang von Bächen als Leitlinie erschweren.Die Wanderungen und somit die Ausbreitung von Kleinlibellen könnte dadurch unter Umständen sogar völlig ausbleiben,da diese die geringste Flugtüchtigkeit unter den Libellen aufweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

Over a period of several months (from May to September 2008) the presence of Odonata was ascertained in three brooks within the municipalities of Eberndorf and Sittersdorf . These brooks are the Kotschuschabach Seebach and the Suchabach with a few of its tributaries. With the help of various maps samples were taken from each of the 27 test sections. At the same time the biotic and abiotic conditions of the brook itself and its environment were determined as well as the damselflies (Zygoptera) and dragonflies(Anisoptera)which were found along the test sections. Altogether 26 species of Odonata were found. Each brook of the examined area shows signs of different hydromorphological grades, which frequently change within the course of one an the same brook. The test sections were carefully chosen, so they allow sampling in all possible grades. The distribution of Odonata, respectively their proportional distribution, shows great variation within the examined area. Whereas several species of Odonata exist side by side in the Kotschuschabach and in the Seebach, this is only true for one section in the Suchabach. The evaluation of the findings revealed that upstream, from 9.2 section, Odonata no longer exist. While damselflies are completely absent past U 9.2, dragonflies turn up again upstream from U 13. A closer inspection of the hydromorphological conditions supplied possible causes of the disappearance of damselflies. This strech of water is located in Gösselsdorf and includes the test sections U 9.2 and U 9.3. This embankment is extremely controlled: both bottom and banks from U 9.1 as far as U 9.4 are both highly reinforced. This, as well as further cross-constructions upstream, may act as a barrier which makes it difficult, particularly for damselflies, to migrate along the brooks serving as guidelines. The migration and with it the spreading of damselflies might consequently fail as they show the least airworthiness amongst all the Odonata.