Titelaufnahme

Titel
Die prozessuale Stellung des Beschuldigten und seines Verteidigers im reformierten Vorverfahren / von Christoph Sigl
Verfasser/ VerfasserinSigl, Christoph In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Begutachter / BegutachterinLambauer Heimo ; Soyer Richard
Erschienen2010
UmfangV, 172 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich <Strafprozessreformgesetz> / Ermittlungsverfahren / Österreich <Strafprozessreformgesetz> / Ermittlungsverfahren / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15861 Persistent Identifier (URN)
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Die prozessuale Stellung des Beschuldigten und seines Verteidigers im reformierten Vorverfahren [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Strafprozessreformgesetz, BGBl I 2004/19, das am 1.1.2008 in Kraft trat, beinhaltet die am längsten diskutierte, umfang- und inhaltsreichste Änderung des Strafverfahrens seit In-Kraft-Treten der Strafprozessordnung 1873. Die bisherige Teilung des Ermittlungsverfahrens in mehrere Verfahrensarten mit unterschiedlichen Leitungskompetenzen wurde zugunsten eines einheitlichen, von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft kooperativ geführten, unter der rechtlichen Gesamtverantwortung der Staatsanwaltschaft stehenden Ermittlungsverfahrens aufgegeben. In der Dissertation werden die wesentlichen Verteidigungsrechte des Beschuldigten im neu gestalteten Ermittlungsverfahren (§§ 49 Z 1 bis 7, Z 9 und Z 12 StPO ) dargestellt, die es ihm insbesondere ermöglichen sollen, das Verfahrensergebnis zu beeinflussen. Die Rechtslage vor dem 1.1.2008 und die teils durchaus kontroversiellen Reformüberlegungen werden mit der geltenden Rechtlage verglichen. Ziel der Dissertation ist daher, Bedeutung und Wert von neu kodifizierten Rechten des Beschuldigten zu beurteilen und insbesondere Einschränkungen der vom Gesetz gewährten Verfahrensgarantien unter dem Blickwinkel des ?fair trial? auf ihre Vertretbarkeit hin zu untersuchen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Criminal Procedure Reform Act, BGBl I 2004/19, which entered into force on 1.1.2008, which includes discussing the longest, most complete and comprehensive amendment of the criminal case since the entry into force of the Criminal Procedure Code 1873rd The current division of the investigation into several types of procedures with different management skills for the benefit of a single, given up by police and prosecutors cooperatively managed under the overall legal responsibility of the prosecutor standing investigation.In this thesis the basic rights of defense of the accused in the newly designed trial (§ § 49 to be Z 1 to 7, Z 9 and Z represented 12 Code of Criminal Procedure), which he will allow in particular to influence the process outcome. The legal situation prior to 1/1/2008 and the sometimes quite controversial reform considerations are compared with the current legal situation. The aim of the thesis is therefore to assess the significance and value of newly codified rights of the accused and, in particular restrictions on the procedural safeguards provided by law from the perspective of the fair trial to investigate its acceptability towards.