Titelaufnahme

Titel
Organische psychische Störungen und Schizophrenie / Kathrin Hirtler
Verfasser/ VerfasserinHirtler, Kathrin
Begutachter / BegutachterinSchweiger Klaus
Erschienen2010
UmfangIII, 92 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schizophrenie / Organische Krankheit / Schizophrenie / Organische Krankheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15846 Persistent Identifier (URN)
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Organische psychische Störungen und Schizophrenie [0.64 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Schizophrenie und organische psychische Störungen (OPS) haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Die Klassifikationssysteme ?International Classification of Diseases? (ICD) und ?Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders? (DSM) trennen diese Erkrankungen klar voneinander ab. Das Hauptargument dafür ist, dass Schizophrenie keine organische Ursache hat. Doch wie in dieser Diplomarbeit beschrieben, führen morphologische Veränderungen und Neurotransmitterstörungen ebenfalls zu der Entstehung von Schizophrenie. Organische psychische Störungen haben verschiedenste Auslöser. Die Tatsache, dass psychische Störungen infolge von organischer Fehlfunktion oder Schädigung, viele unterschiedliche Symptome aufweisen, macht eine Unterteilung sinnvoll. Demenz ist wohl eine der bekanntesten und am meist verbreiteten Formen von OPS. Für jede Krankheitsform gibt es dabei bestimmte Kriterien der ICD-10. Die Therapie selbst ist symptomspezifisch und nicht immer medikamentös möglich.Schizophrenie hat hingegen wahrscheinlich multifakorielle Ursachen. Neben genetischen und psychosozialen Faktoren, können auch organische Ursachen zur Erkrankung führen. Die ICD-10 unterscheidet dabei neun verschiedenen Arten der Schizophrenie. Die paranoide Form ist am häufigsten vertreten. Die Therapie beruht auf der medikamentösen und der psychosozialen Behandlung. Nur zirka 7 % der Patienten können vollständig geheilt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

At the first glance schizophrenia and organic mental disorders do not have much in common. The classification-systems ?International Classification of Disease?(ICD) and ?Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders? (DSM) clearly separate those diseases from each other. The main argument for that is that schizophrenia does not have any organic causes, whereas explained in this diploma thesis also morphological changes and neurotransmitter disorders can lead to schizophrenia. Organic mental disorders vary in their causes and symptoms. Because of these reasons a classification is useful. Dementia is probably one of the most known and widest spread types of organic mental disorders. Referring to ICD-10 every subtype has to fulfil certain criteria for each profile of disease. Hence, therapy is specific to its symptoms and medical treatment is not always possible.Instead, it is likely that schizophrenia has a mulitfactorial etiology. Besides genetic and psychosocial parameters even organic reasons can lead to affection. ICD-10 lists nine different types of schizophrenia. Paranoid schizophrenia is the most common type. Schizophrenia is treated medicinal and psychosocial although only about 7 % of patients can be healed completely.