Titelaufnahme

Titel
Quality of Austrian beef with respect to its elemental composition / vorgelegt von Kathrin Ertl
Verfasser/ VerfasserinErtl, Kathrin
Begutachter / BegutachterinGössler Walter
Erschienen2009
Umfang133 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb, 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Rindfleisch / Bio-Produkt / Lebensmittelqualität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15710 Persistent Identifier (URN)
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Quality of Austrian beef with respect to its elemental composition [1.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

?Bio? ist ein weitverbreitetes Schlagwort in österreichischen Supermärkten. Vor allem gesundheitsbewusste Konsumenten sind bereit höhere Kosten in Kauf zu nehmen, wenn dafür der Ursprung nachvollziehbar ist und die Produktion Biorichtlinien folgt. In der vorliegenden Magisterarbeit wird Rindfleisch von 5 österreichischen Rindfleisch- Qualitätsprogrammen (ALMO, Bio Ochse, Bio Kalbin, Ja! Natürlich Jungrind und Qualitätsmastkalbin) auf ihre Elementzusammensetzung untersucht.Alle Proben wurden an der gleichen Stelle, dem Rostbraten, entnommen. Anschließend folgten Gefriertrocknung und mikrowellenunterstützer Aufschluss mittels Salpetersäure. Die simultane Analyse von Massen- und Spurenelementen wurde mit Hilfe von einem induktiv gekoppelten Plasma Massenspektrometer (ICPMS) durchgeführt. Zur Überprüfung der Messung wurde das CRM Bovine Muscle Powder (NIST 8414) verwendet.Ziel der Arbeit war es mögliche Unterschiede in den 5 Rindfleisch Qualitätsprogrammen bezüglich ihrer Elementzusammensetzung zu finden. Zusätzlich wurden Einflüsse von Fütterung, Ursprung, Alter, Rasse und Geschlecht der Tiere auf die Elementkonzentrationen untersucht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass keine großen Unterschiede zwischen den Qualitätsprogrammen gefunden werden konnten. Auch Alter, Rasse und Geschlecht scheinen keinen Einfluss auf die Elementkonzentrationen zu nehmen. Einzig unterschiedliche Fütterung und Ursprung zeigen für die Elemente Selen und Kobalt beziehungsweise Selen und Arsen Einflüsse. Des Weiteren sind alle Proben in Bezug auf ihre Elementzusammensetzung nicht gesundheitsgefährdend. Trotz des fehlenden Vergleiches mit ?nicht-bio? Proben kann der Schluss gezogen werden, dass die untersuchten ?Bio? Fleischproben in Österreich, in Bezug auf die Elementkonzentrationen, eine gute Qualität aufweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

?Bio? is a well known catchword in Austrian supermarkets. Especially health-conscious consumers usually tend to buy more expensive products of which the origin is traceable and the production follows ?Bio?-guidelines. In the present master thesis we have investigated the elemental composition of meat from five Austrian beef labels (ALMO, Bio Ochse, Bio Kalbin, Ja! Natürlich Jungrind, Qualitätsmastkalbin). These five labels are well known for their beef production according to ?Bio?-guidelines.From each beef label, roast beef samples from at least eleven animals were collected. After freeze-drying the samples were mineralized with nitric acid in a microwave heated autoclave. Inductively coupled plasma mass spectrometry was used for the simultaneous determination of major and trace elements. The accuracy of the results was tested with the CRM Bovine Muscle Powder (NIST 8414).The main aim of the present study was to find differences in the elemental composition according to labels and different feeding systems. Further investigated aspects were possible impacts caused by origin, age, race, or sex. Summarized big differences due to the different labels could not be found, whereas feeding shows slight differences for some elements (e.g. selenium).Additionally also the origin might have an impact on the elemental composition. In contrast to that, none of the samples shows effects caused by age, race, or sex. Furthermore all samples are of good quality with respect to their elemental composition. Although the comparison to non-bio samples is missing, it can be said, that ?Bio? ensures a good quality for beef in Austria. No alarming heavy metal contents can be found and also all other determined element concentrations are far away from being health risky.