Titelaufnahme

Titel
The role of presidential TV debates in US election campaigns (2000, 2004 and 2008) / vorgelegt von Alexandra Sükar
Verfasser/ VerfasserinSuekar, Alexandra
Begutachter / BegutachterinFill Alwin
Erschienen2010
Umfang80 Bl. : Zsfassung + CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)USA / Präsidentenwahl / Fernsehduell / Geschichte 2000-2008 / USA / Präsidentenwahl / Fernsehduell / Geschichte 2000-2008 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15698 Persistent Identifier (URN)
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The role of presidential TV debates in US election campaigns (2000, 2004 and 2008) [0.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Fernseh-Duelle zwischen den US-amerikanischen Präsidentschafts-Kandidaten, kurz vor den Präsidentschafts-Wahlen, sind ein großes und wichtiges Ereignis in den USA. Sage und schreibe 56 Millionen US-Bürger haben sich die drei Debatten zwischen dem demokratischen Kandidaten Barack Obama und seinem Republikanischen Konkurrenten John McCain im Wahljahr 2008 im Fernsehen angesehen. Das Hauptthema meiner Diplomarbeit ist der Sprachgebrauch der Präsidentschaftsanwärter in den TV-Duellen. Die Arbeit ist in 4 Bereiche eingeteilt. Im ersten Teil beschäftige ich mich mit dem theoretischen Hintergrund: der Analyse von politischen Diskursen. Ich gehe auf die kritische Diskurs-Analyse von Norman Fairclough und sein Drei-Phasen-Modell ein, welches den Rahmen für meine Arbeit bildet. Im zweiten Teil stelle ich das Format ?Präsidentschafts-TV-Debatte? und die einzelnen Kandidaten genauer vor. Teil drei beschäftigt sich mit meinen Hypothesen und mit quantitativen sowie qualitativen Analysen des Sprachgebrauchs der Kandidaten. Im vierten Teil werfe ich noch einen kurzen Blick auf die Ziele, die Auswirkungen und den Nutzen der Debatten. Um ein umfassendes Bild von den TV-Debatten zu zeigen, habe ich die jeweils dritte und letzte Debatte der Wahljahre 2000, 2004, 2008 hergenommen und genau analysiert. Meine erste Hypothese lautet: Je einfacher und verständlicher ein Kandidat spricht, desto höher sind seine Chancen die Debatte und letztendlich auch die Wahl zu gewinnen. Hypothese Nummer zwei: Obwohl es sich bei den Präsidentschafts-Debatten um ein politisches Event handelt, wenden die einzelnen Kandidaten nur selten rhetorische Tricks an. Viele politische Beobachter diskutieren bereits seit Jahren über den Nutzen und den Sinn der Präsidentschafts-Debatten. Ich bin der Meinung, dass diese Debatten eine Entscheidungshilfe für die Wähler sein können, weil sie durch dieses spontane Frage-Antwort-Spiel auch etwas über den Charakter der Kandidaten preisgeben.

Zusammenfassung (Englisch)

56 million people in the United States were watching the three presidential TV debates in the year 2008 between the two presidential candidates Barack Obama and John McCain. Thus, presidential TV debates are a major event in the US. The topic of my thesis is an analysis of the three final presidential TV debates in the election campaigns 2000, 2004 and 2008. The debaters were George W. Bush, Al Gore, John Kerry, John McCain and Barack Obama. I provide two different hypotheses in my thesis. 1. The more simple, less complex and more understandable a candidate's language is in the debates the higher are his chances to win the debates and consequently the election. 2. Even though rhetorical devices can be highly manipulative and persuasive they hardly matter in a debate and thus the candidates do not make use of these strategies very often. The paper is divided into four major parts. In the first part I explain the theoretical basis for the analysis of political discourse and my method of investigation. I provide an introduction to the theory of Critical Discourse Analysis, in which special attention is paid to Norman Fairclough's three-step model. However, this model only serves as the guideline of my analysis. I decided to establish my own method of Critical Discourse Analysis, which is applied in the subsequent sections. Part two concerns the structural level. In this chapter an overview of the format of presidential TV debates is provided. Part three is the rhetorical part. Here the candidates' use of language is analyzed and my hypotheses are introduced. In part four, I discuss the goals, effects and benefits of presidential debates. My thesis makes clear one thing: namely that there is no other realm that provides so many people with the same unique opportunities. The audience is able to see the presidential candidates on stage, side by side, live, and both at the same time.