Titelaufnahme

Titel
"Good for something": William T. Vollmann's thoughts on social interaction / eingereicht von Georg Bauer
Verfasser/ VerfasserinBauer, Georg
Begutachter / BegutachterinHölbling Walter ; Rieser Klaus
Erschienen2010
Umfang233 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Vollmann, William T. / Gesellschaft / Armut / Vollmann, William T. / Gesellschaft <Motiv> / Randgruppe <Motiv> / Vollmann, William T. / Sinnkonstitution / Mythos
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15669 Persistent Identifier (URN)
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"Good for something": William T. Vollmann's thoughts on social interaction [2.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der kalifornische Schriftsteller William T. Vollmann (geboren 1959) interessiert sich für marginalisierte Gruppen und Personen, die er in allen Winkeln der Welt aufspürt. Vollmanns Interessen an der Moralität sind jenen Henry David Thoreaus ähnlich. Thoreaus Aufforderung: ?Sei nicht einfach nur gut ? sei zu etwas gut? dient daher dieser Dissertation als Leitsatz. Wozu sind Vollmanns Werke gut, wenn der Schriftsteller ausdrücklich deklariert, dass er keine Änderungsvorschläge für soziale Missstände anbieten kann?Unter Einbezug persönlicher Gespräche mit dem Schriftsteller diskutiert die vorliegende Arbeit Vollmanns Werk in einem breiten Kontext und hofft, mit ihrer kultur-philosophischen Untersuchung der Conditio Humana Denkanstöße zu geben. Dafür ziehe ich insbesondere Sigmund Freuds Theorien über Liebes- und Todestrieb sowie Ernest Beckers Ergänzungen dazu heran. Vollmanns Recherchen werden mit Roland Girtlers qualitativen Feldforschungsmethoden untersucht, die ich auch für die praktische Komponente meiner Arbeit verwende.In relativ kurzen Zeitspannen in den Jahren 2007 und 2008 besuchte ich das Tenderloinviertel in San Francisco, wo ich vor Ort mit obdachlosen Menschen, Zuhältern, Drogendealern und Prostituierten sprach. Gemeinschaft und soziales Wohlergehen werden auch im Zusammenhang mit meinen Erfahrungen in Mali I Robit, Albanien diskutiert. Meine partizipativen Beobachtungen dienen als Kommentar zu Vollmanns Gedanken über soziale Interaktionen und als Illustration der erwähnten Freudschen Theorien.Vollmanns ?Unsterblichkeitsprojekt? (Becker) und jene von Mitgliedern der zitierten Randgruppen werden gegenüber gestellt. Dass Vollmann der poetischen Sprache große Bedeutung beimisst, zeigt im Zusammenhang mit dem menschlichen Verlangen nach Mythen, warum Vollmanns Werk ?zu etwas gut? sein muss.

Zusammenfassung (Englisch)

Californian author William T. Vollmann (born 1959) is interested in marginalized groups and individuals from all over the world. Vollmann?s interests in morality are similar to those of Henry David Thoreau. Therefore, Thoreau?s challenge, ?Be not simply good ? be good for something,? serves as a guideline for this dissertation. What are Vollmann?s writings good for, if the author states that he does not offer any solutions to social problems?Using personal conversations with the writer, this dissertation discusses Vollmann?s work in a broad context and hopes to provide impulses with its cultural-philosophical investigation of the human condition. I consult the theories of psychoanalyst Sigmund Freud as well as cultural anthropologist Ernest Becker, particularly Freud?s notions of the love drive and the death drive and Becker?s amendments to these theories. Vollmann?s research is examined with Roland Girtler?s methods of qualitative research, which were also used for the practical component of my work. I write about the Tenderloin District in San Francisco as I encountered it in short periods of time in the years 2007 and 2008, where I conversed with homeless people, pimps, pushers, and prostitutes. Community and social well-being are also discussed in connection with my experiences in Mali I Robit in Albania. My participative observations serve as a commentary about Vollmann?s thoughts on social interaction and as an illustration of the Freudian ideas mentioned in the dissertation.Vollmann?s ?immortality project? (Becker) and those of members of the cited marginalized groups are also discussed. That Vollmann attributes great importance to a poetic language, in conjunction with the general need for a mythology, shows why Vollmann?s work is ?good for something?.