Titelaufnahme

Titel
Kardiorespiratorische und metabolische Reaktion auf Intervallbelastungen mit unterschiedlicher Belastungs- und Pausengestaltung / vorgelegt von Thomas Hafner
Verfasser/ VerfasserinHafner, Thomas
Begutachter / BegutachterinHofmann Peter
Erschienen2010
Umfang82 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Intervalltraining / Kardiopulmonale Leistungsfähigkeit / Intervalltraining / Kardiopulmonale Leistungsfähigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15623 Persistent Identifier (URN)
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Kardiorespiratorische und metabolische Reaktion auf Intervallbelastungen mit unterschiedlicher Belastungs- und Pausengestaltung [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Grundüberlegung für diese Diplomarbeit war das Intervalltraining so zu gestalten, dass mit einer dementsprechend höheren mittleren Belas-tung und maximaler Belastung der Peripherie (Beinmuskulatur) während der Belastungsphasen, das Intervalltraining mit einem Laktat steady sta-te zu beenden. Als Ausgangsstudie wurde die Arbeit von Astrand et al (1960) herangezogen. Zusätzlich sollte die Berechnung der Erholungs-phase mittels der Formel 1 (Tschakert et al, 2009, S. 430) dem Organismus ermöglicht werden in der Nähe des LTP1 die optimale Laktatabbaurate auszunutzen.Für den praktischen Versuch standen 5 männliche Probanden zur Verfügung. Vor den Intervalltests wurde mit jedem Teilnehmer eine Eingangsergometrie gemacht, um die exakten Maximalwerte zu bekommen. Danach wurden die Intervalltests mit 10sec, 20sec, 30sec und 40sec fix vorgegebener Belastungsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen ein deutliches Laktat steady state während der 20sec Methode. Die restlichen drei Varianten weisen einen leichten An-stieg der Laktatleistungskurve gegen Ende jedes Trainings auf. Im Bereich der Spirometrischen Messparameter zeigte einzig die 40sec Me-thode bei der VCO2 signifikant niedrigere Werte auf. Dies könnte auf ein ökonomischeres Atemverhalten zurück zu führen sein (tiefere Atmung bei gleich bleibender Atemfrequenz).Da die Kernaussage zum Teil bestätigt werden konnte, besteht die Möglichkeit diese Form des Intervalltrainings sowohl mit Athleten als auch mit Patienten durchzuführen. Im Bereich der Rehabilitation haben Wisløff et al (2007) und Tjønna et al (2008) Studien veröffentlicht, welche signifi-kante Verbesserungen mit Intervalltraining gezeigt haben. Philp et al (2008) veröffentlichten eine Studie, bei der das Maximale Laktat Steady State als adäquater Trainingsreiz dient. Da sich die Intensitäten des Intervalltrainings (der Diplomarbeit) im anaeroben Schwellenbereich bewegen, wäre auch hier ein ausreichen-der Trainingsreiz für gut trainierte Athleten zu finden.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of the study was to investigate the interval training with a higher average output. The interval method was planed with maximum power at the loading period and with calculated duration of the recovery period. The idea of the study was to complete training with a lactate steady state with all interval methods. For the calculated duration of the recovery period we used the formula 1 (Tschakert et al, 2009, S. 430).For this study, five healthy young sport students completed an ergomet-ric test. After this test every subject finished a 10sec, 20sec, 30sec and 40sec interval training. The results show that only the 20sec interval methods build a lactate steady state. The 40sec method shows a significant difference at the VCO2. The reason for this situation could be a deeper respiration by con-stant breath frequency. With these results the main conclusion would be partly confirmed.This interval training of the following study could be used with athletes and patients because Wisløff et al (2007) und Tjønna et al (2008) showed significant changes with interval training in their studies. Philp et al (2008) also presents results, where interval training (with intensities at the anaerobic threshold) shows significant improvements at good trained athletes. But for further recommendations more investigations must be realized.