Titelaufnahme

Titel
Identifikation und Förderung von Begabungen im schulischen Kontext / eingereicht von Andrea Holzinger
Verfasser/ VerfasserinHolzinger, Andrea In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Begutachter / BegutachterinIberer Gunter ; Friehs Barbara
Erschienen2010
Umfang427 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl.
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Begabtenförderung / Schule / Begabtenförderung / Schule / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-15033 Persistent Identifier (URN)
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Identifikation und Förderung von Begabungen im schulischen Kontext [7.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von einem mehrdimensionalen und dynamischen Verständnis von Begabung wird im Rahmen dieser Arbeit die Thematik der Identifikation und Förderung von Begabungen im schulischen Kontext mittels hermeneutischer und empirischer Methoden beleuchtet. Im Mittelpunkt des theoretischen Teils werden verschiedene Definitionen des Begabungsbegriffs einer Analyse unterzogen und der Stand der wissenschaftlichen Diskussion zur Identifikation von Begabungen im Kontext von theoretischen Bezugsmodellen abgebildet. Die Begründung für die Notwendigkeit der Förderung von Begabungen und von begabten Personen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die qualitative Studie legt ihren Fokus auf die Praxis der pädagogischen Diagnostik sowie auf die Analyse der Annahmen und Erfahrungen von Lehrerinnen und Lehrern hinsichtlich einer begabungsfördernden Lernkultur und der Charakterisierung begabungsfördernder Lehrpersonen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in Hinblick auf die Ergebnisse der Begabungsforschung zur Lehrer/innenpersönlichkeit und Lehrer/innenqualifikation reflektiert. Der Kernpunkt der quantitativen Studie liegt auf den Begabungseinschätzungen durch Lehrer/innen, Eltern und Mitschüler/innen in Bezug auf Denken, Kreativität, Motivation und soziale Kompetenz. Durch den Vergleich der Einschätzungsergebnisse der genannten Personen wird erhoben, wie übereinstimmend bzw. different Kinder und Jugendliche in ihren Begabungen von den Personen ihres schulischen und privaten Umfeldes wahrgenommen werden. Die mittels subjektiver Verfahren gewonnenen Daten der Lehrer/inneneinschätzungen werden mit den Ergebnissen eines objektiven Verfahrens in Beziehung gebracht. Die Ergebnisse der Literaturanalyse, der inhaltlichen Analyse der Interviews und der quantitativen Studie können als Impulse für die Professionalisierung von Pädagoginnen und Pädagogen angesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

According to a multidimensional and dynamic understanding of giftedness the focus in this thesis is put on the identification and promotion of talent and giftedness in schools by means of hermeneutic and empirical methods.The theoretical part centres on an analysis and comparison of various definitions of giftedness. The current scientific discussion concerning the identification of giftedness is presented in accordance with prevailing models and concepts of giftedness. The necessity for the advancement of giftedness and the identification of gifted persons is portrayed by looking at it from different perspectives. The qualitative research part focuses on the current practice of educational diagnostics as well as on the analysis of assumptions and experiences of teachers towards a friendly and conducive learning environment and towards the characteristics of talent-enhancing teachers. The findings are reflected and compared with scientific results in the field of gifted research concerning individual characteristics and qualifications of teachers. The crucial factor of the quantitative study is the nomination of talents by teachers, parents and peers concerning intellectual ability, creativity, motivation and social competence. The comparison of these results gives an overview on different or corresponding assumptions towards the recognition of talents and giftedness of children and adolescents in their families and in school settings. The relations between the data from the subjective teacher nomination and an objective concept are shown. The results of the analysis of the literature as well as the contextual analysis of interviews and the quantitative study provide a wide range of recommendations, hints and references towards a professionalisation of teachers.