Titelaufnahme

Titel
Zur Erfassung des individuellen Hilfebedarfs von Personen mit geistiger und / oder mehrfacher Behinderung mittels eines ICF-basierten Beurteilungsbogens : eine Evaluation des Assessmentverfahrens in der Steiermark / eingereicht von Iris Palz
Verfasser/ VerfasserinPalz, Iris
Begutachter / BegutachterinRossmann Peter ; Reicher Hannelore
Erschienen2009
Umfang182 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND) ICF / Geistige Behinderung / Empowerment / ICF / Geistige Behinderung / Empowerment / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14836 Persistent Identifier (URN)
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Zur Erfassung des individuellen Hilfebedarfs von Personen mit geistiger und / oder mehrfacher Behinderung mittels eines ICF-basierten Beurteilungsbogens [1.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird die Bedeutung von Selbstbestimmung, Integration und Inklusion von Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung thematisiert und die Erfassung des individuellen Hilfebedarfs von Personen mit besonderen Bedürfnissen herausgearbeitet. Der theoretische Teil beschäftigt sich einleitend mit dem Begriff der (allgemeinen und geistigen) Behinderung, leitet über die unterschiedlichen Konzepte wie das Normalisierungsprinzip, Empowerment, Selbstbestimmung, Partizipation, Integration und Inklusion hin zum Thema Behinderung und Wohnen. Anschließend werden Methoden zur Förderung von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung diskutiert, welche eine gute Überleitung zum Steiermärkischen Behindertengesetz mit seinen Regelungen in Bezug auf die wohnliche Situation von Menschen mit Behinderungen bietet. Mit der Beschreibung der Leistungs- und Entgeltverordnung (LEVO) und der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wird auf den empirischen Teil hingewiesen. Der Assessmentbogen, welcher die Basis für die Erfassung des individuellen Hilfebedarfs von Personen mit geistigen und/oder mehrfachen Behinderungen darstellt und in der LEVO verankert ist, wird im empirischen Teil auf seine interne Konsistenz und Konstruktvalidität überprüft. Zu diesem Zweck wurden statistische Verfahren von Skalenanalysen, korrelationsstatistische Methoden und Faktorenanalysen verwendet. Die Ergebnisse erlauben eine erste Einsicht in die Datenvielfalt von 1991 Assessmentbögen, eine mögliche Verkürzung und Verbesserung der Verwendung des Einstufungsverfahrens werden unter verschiedenen Sichtweisen diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study addresses the significance of self-determination, integration and inclusion of persons with mental and/or multiple disability and entails an empirical study carried out to establish the individual care requirements of persons with special needs. The theoretical component is concerned, as an introduction, with the term (general and mental) disability, advancing through the various concepts such as the normalisation principle, empowerment, self-determination, participation, integration and inclusion as far as disability and habitation. Thereafter, methods for promoting independence and self-determination are discussed and as a consequence the Disabilities Act of Styria and its regulations in respect of the living conditions of persons with disabilities are scrutinised. A description of the services and benefits ordinance (LEVO) and the ICF leads to the introduction of the empirical component of the study. The assessment sheet, which is used as the basis for establishing the individual care requirements of persons with mental and/or multiple disabilities in Styria and is anchored in the LEVO, is examined for its internal consistency and construct validity in the empirical component, based on data from the 1991 assessment. To this aim, correlation analyses as well as scale and factor analyses have been performed. The results permit an estimation of reliability within the context of the internal consistency of the integrated scales as well as an overview of the application of the items within the framework of the assessment, and of their frequency of problem-solving and discriminatory powers. On this basis, less suitable items can be filtered out and proposals made for possible revision, condensation and improvement of the application of the classification procedure. Ultimately, the results of the factor analyses are also discussed in relation to the construct validity of the procedure.