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Titel
Erfassung und Auswertung der Moosflora des Schloßberg-Areals und des Botanischen Gartens der Karl-Franzens-Universität in Graz / Stefanie Teutsch
Verfasser/ VerfasserinTeutsch, Stefanie
Begutachter / BegutachterinObermayer Walter
Erschienen2010
Umfang115 Bl. : Zsfassung ; Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Schlossberg Graz / Botanischer Garten <Graz> / Moose
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14799 Persistent Identifier (URN)
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Erfassung und Auswertung der Moosflora des Schloßberg-Areals und des Botanischen Gartens der Karl-Franzens-Universität in Graz [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der vorliegenden Arbeit war die erstmalige Erhebung der Moosflora des Grazer Schloßberges und des Botanischen Gartens der Karl-Franzens-Universität Graz. Hierzu führte die Autorin von März 2007 bis April 2010 umfangreiche Sammlungen durch. Die Bestimmung der gefundenen Belege ergab für die beiden Untersuchungsgebiete eine Gesamtzahl von 113 Laub- und 18 Lebermoossippen. Der Schloßberg beherbergt dabei 104 Moossippen ( davon 13 Lebermoosarten) und der Botanischen Garten 92 Moossippen (davon 12 Lebermoosarten). Neben für städtische Bereiche typischen Moosen und sehr weit verbreiteten Arten konnten von der Autorin 2 für das österreichische Staatsgebiet potentiell gefährdete, 12 gefährdete, 2 im außeralpinen Teil Österreichs gefährdete und 2 stark gefährdete Sippen sowie eine verschollen geglaubte Art (Oxyrrhynchium pumilum) nachgewiesen werden. Auch der Neufund für die Steiermark von Campylopus introflexus ließ sich verzeichnen.Neben den eigenen Sammlungen wertete die Verfasserin zahlreiche Publikationen aus, in denen Angaben über Bryophyten aus den zwei Sammlungsbereichen verzeichnet waren. Dies lieferte für den Schloßberg 95 und für den Botanischen Garten 2 zusätzliche Moossippen. Hiermit stieg die Gesamtsippenzahl für die beiden Untersuchungsgebiete auf 178 (davon 28 Lebermoosarten). Mit dieser Anzahl an Moossippen lässt sich Graz etwa in das Mittelfeld der europäischen Städte einreihen, über die der Autorin Literatur vorlag. Eine noch ausstehende Erhebung der Moosflora des übrigen Stadtbereiches von Graz würde die Gesamtsippenzahl noch deutlich erhöhen. Die Durchsicht von Literatur über europäische Botanische Gärten ergab, dass der Botanische Garten der Karl-Franzens-Universität Graz mit 106 Moossippen und der unverbauten Fläche von etwa 2,3 ha bezüglich der Artenzahl pro Flächeneinheit an der Spitze der beschriebenen Botanischen Gärten liegt.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work was the first recording of the bryophyte flora of the Grazer Schloßberg and the botanical garden of the Karl-Franzens-Universität Graz. The author did extensive collections from march 2007 till April 2010 to investigate this. The determination of the specimens resulted in a total number of 133 moss and 18 liverwort taxa. On the Schloßberg 104 taxa (from that 13 liverwort species) and in the botanical garden 92 taxa (from that 12 liverwort species) were found. Apart from typical bryophytes for urban environments and species with a rather wide distribution the author collected 2 in Austria potentially endangered, 12 endangered, 2 in the extraalpine part of Austria endangered and 2 strongly endangered taxa, as well as one species (Oxyrrhynchium pumilum) that was thought to be extinct in Austria. The author could also make the first recording of Campylopus introflexus for Styria.Apart from the own collections the author analyzed many publications, which contained data about bryophytes in the two collection sites. This resulted for the Schloßberg in 95 and for the botanical graden in 2 additional bryophyte taxa. With that the total number of bryophytes for both sites reached 178 (from that 28 liverwort species).This number leaves Graz in the middle of the European citys about which the author had literature. A recording of the whole territory of Graz (which is yet to do), would add many more species. The analyzation of literature about European botanical gardens, made clear that the botanical garden of the Karl-Franzens-Universität Graz with his open area of 2,3 ha is one with the most taxa per unit.