Titelaufnahme

Titel
"Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele" : Gegenüberstellung des Skandalklassikers Lolita von Nabokov und dessen russischer Übersetzung / vorgelegt von Birgit Antonia Sophia Pfeiffer
Verfasser/ VerfasserinPfeiffer, Birgit
Begutachter / BegutachterinPrunc Erich
Erschienen2010
Umfang132 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Nabokov, Vladimir <Lolita> / Übersetzung / Russisch / Nabokov, Vladimir <Lolita> / Übersetzung / Russisch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14724 Persistent Identifier (URN)
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"Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele" [0.97 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wie der Titel der vorliegenden Diplomarbeit bereits aussagt, soll im Laufe der einzelnen Kapitel der Versuch unternommen werden, das englische Original von Lolita mit seiner russischen Übersetzung, bei der es sich um eine Autoversion handelt, zu vergleichen, etwaige Diskrepanzen aufzuzeigen und diese zu kommentieren. Der Untersuchungsgegenstand umfasst 10 Kapitel, die mithilfe des Korpusprogramms Oxford Wordsmith Tools, auf dessen Funktionsweise gesondert eingegangen wird, auf mikro- bzw. makrostruktureller Ebene analysiert werden. Das Parallellesen konkreter Textstellen soll überdies dabei dienlich sein, die Beweggründe für Nabokovs Handeln herauszufinden und Rückschlüsse auf die jeweiligen translatorischen Strategien zu ziehen. Da die Selbstübersetzung bzw. Autoversion, auch wenn sie immer häufiger wird, nach wie vor als Sonderfall der literarischen Übersetzung gehandelt wird und sich aus übersetzungswissenschaftlicher Sicht unterschiedliche Meinungen herauskristallisieren, wird sich ein Kapitel der vorliegenden Arbeit ausschließlich dem aktuellen Stand der Forschung widmen. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, die in ihr formulierte Hypothese nach der Nabokov bei der Übersetzung der englischen Lolita ins Russische seine uneingeschränkte Autorität, die ihm als Autor und zugleich Übersetzer des Werkes zugeschrieben wird, durch und durch auskostete und entgegen seiner vielfach postulierten Meinung, nach der es sich bei der einzig akzeptablen und richtigen Übersetzung um die wörtliche Übersetzung handle, nach Belieben Veränderungen (Auslassungen, Hinzufügen etc.) vornahm, zu verifizieren.

Zusammenfassung (Englisch)

In this diploma thesis the original English version of Lolita is compared with its Russian translation, which was produced by the author himself, discrepancies are pointed out and discussed. The first chapters are dedicated to Vladimir Nabokov as a person and an author. Since Nabokov repeatedly worked as a translator, his personal theoretical views on translation are dealt with in detail.In the field of literary translation, self-translation is still seen as a quite rare phenomenon, although it is becoming more and more popular. As a result of this fact, there are a variety of opinions on self-translation in translation studies. The different positions are summarized in the chapter called ?Aktueller Stand der Forschung? (?Current state of research?).It is hypothesized that when translating the English version of Lolita into Russian Nabokov took advantage of the absolute authority he enjoyed being both author and translator of his work, while acting against his repeatedly postulated opinion, according to which the one and only true translation was the literal translation. The primary objective of this thesis is to corroborate this hypothesis and to prove that Nabokov at will made several changes (additions, omissions etc.). The analysis is composed of ten chapters that are analysed with the help of the corpus-orientated lexical analysis software Oxford WordSmith Tools on micro-structural level as well as on macro-structural level. The analysis with the Oxford WordSmith Tools and the comparative reading of selected passages in the texts serve to find out the reasons and motivations for Nabokov's actions and, furthermore, to draw conclusions about his translation strategies.