Titelaufnahme

Titel
Sitzverlegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aus ausgewählten Ländern Südosteuropas nach Österreich : eine Möglichkeit zur Umgehung der Mindeststammkapitalerfordernisse in Österreich? / von Angelika Kainz
Weitere Titel
Transfer of company seats of limited liability companies form selected countries in South Eastern Europe to Austria : a way to avoid the minimum share capital requirement in Austria?
Verfasser/ VerfasserinKainz, Angelika
Begutachter / BegutachterinBoric, Tomislav
ErschienenGraz, Juni 2017
UmfangVII, 133 Seiten : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Südosteuropa / GmbH / Sitzverlegung / Österreich / Stammkapital / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116092 Persistent Identifier (URN)
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Sitzverlegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aus ausgewählten Ländern Südosteuropas nach Österreich [1.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit soll eine Darstellung der Probleme, welche sich bei einer grenzüberschreitenden Sitzverlegung einer GmbH von Südosteuropa nach Österreich ergeben, bieten. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Mindeststammkapitalerfordernisse gelegt. Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über alle rechtlichen Aspekte der grenzüberschreitenden Sitzverlegung zu schaffen und diese auch einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Um den Binnenmarkt der EU zu fördern hat der EuGH die Marktfreiheiten nicht nur definiert, sondern teilweise auch in richterlicher Rechtsfortbildung ausgeweitet. In Bezug auf die Niederlassungsfreiheit geschah dies in der Form, dass auch die grenzüberschreitende Sitzverlegung von Gesellschaften unter diese Marktfreiheit zu subsumieren ist. Daher wird zunächst ein Überblick zu dieser europarechtlichen Lage gegeben. Mit Blick darauf, dass nicht das gesamte materielle Gesellschaftsrecht europaweit einheitlich ist, ergeben sich jedoch Probleme, welche teilweise erst zu lösen sind. Vor allem bei der beliebtesten Gesellschaftsform, der GmbH, gibt es noch keine materielle europarechtliche Lösung, welche solchen Problemen vorbeugen kann. Bei den Mindeststammkapitalerfordernissen gibt es beispielsweise Differenzen, die zu Komplikationen führen können. Um diese Komplikationen zu verdeutlichen, wurden südosteuropäische Länder ausgesucht, welche, im Vergleich zu Österreich, nur sehr wenig Mindeststammkapital zur Gründung einer GmbH verlangen. Um einen Rechtsvergleich zu ermöglichen wird die GmbH-Gründung in Österreich sowie in drei südosteuropäischen Ländern (Bulgarien, Kroatien und Rumänien) erörtert. In einem letzten Schritt werden auch noch die Probleme bei einer grenzüberschreitenden Sitzverlegung aufgezählt und erörtert.

Zusammenfassung (Englisch)

This present thesis shall display the problems that come within the cross-border transfer of company seats of limited liability companies from South Eastern Europe to Austria. A particular focus is laid on the minimum share capital requirement. Aim to this paper is to transmit an overview over all aspects concerning the cross-border transfer of company seats and bring it to a critical observation. To promote the Single European Market, the European Court of Justice did not just define the “four freedoms” but expanded them in development of the law. Therefor the freedom of establishment now includes the cross-border transfer of company seats. So in a first step, the European law on this topic has to be discussed. According to the fact that a big part of the company law is not harmonized for the whole Single European Market, problems appear that have not be solved jet. Particular the limited liability company as the most favourite type of company is not harmonized on european level. With reference to the differences at the minimum share capital requirement, complications can appear. To outline this complications, countries from South Eastern Europe, which have a lower minimum share capital requirement than Austria, were selected. To give a comparison, the law applying to the establishment of a limited liability company is explained for Austria and the selected companies (Bulgaria, Croatia and Romania). In a last step, the problems appearing at a cross-border transfer of company seats are named and discussed.