Titelaufnahme

Titel
Der Rückgriff auf Erinnerungen in der zeitgenössischen Literatur : Aspekte der literarischen Memoria in österreichischen und frankokanadischen Romanen ab der Jahrtausendwende / vorgelegt von Timo Pichler, BA
Weitere Titel
The recourse to memories in contemporary literature : aspects of the literary memoria in Austrian and Franco-Canadian novels since the turn of the Millennium
Verfasser/ VerfasserinPichler, Timo
Begutachter / BegutachterinHöfler, Günther
ErschienenGraz, 2017
Umfang99 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116062 Persistent Identifier (URN)
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Der Rückgriff auf Erinnerungen in der zeitgenössischen Literatur [0.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Was unterscheidet die Literatur Österreichs von jener Québecs? Oder weisen diese beiden Literaturräume doch Gemeinsamkeiten auf? Und v.a.: Wie erinnern sich Österreich und Québec an die rezente Vergangenheit und an das 20. Jahrhundert?Diese Fragen umreißen in aller Kürze die wichtigsten Inhalte der Arbeit, die mit einer kulturhistorischen Annäherung an die beiden Literaturräume Österreich und Québec beginnt. Es wird zunächst versucht, die österreichische und québécische Literatur zu charakterisieren und diese ‚kleinen Literaturräume von den ‚großen in Deutschland und Frankreich abzugrenzen. Dabei ist es vor allem die Frage nach einer literarischen Identität, um die die Charakterisierung herum entstehen soll.Eng mit dem Begriff der Identität ist jener des Gedächtnisses verknüpft und so stellt die interdisziplinäre Gedächtnisforschung eine weitere wichtige Basis für die Romananalyse in dieser Arbeit dar. Dabei stehen vor allem die Konzepte des kulturellen und des kommunikativen Gedächtnisses nach Assmann und später auch Welzer im Fokus des Interesses. Des Weiteren soll die Bedeutung der Literatur als Medium des Gedächtnisses gezeigt und eine Mimesis des Erinnerns nachvollziehbar gemacht werden. Die Analyse als praktischer Teil der Arbeit behandelt nun vier ausgewählte Romane aus Österreich und Québec. Es muss hier v.a. zwischen dem Genre unterschieden werden: Beide Literaturräume steuern je einen Generationen- sowie einen Provinzroman bei. Die Diskussion der Romane soll besonders zeigen, wie sich die Inhalte des kommunikativen und kulturellen Gedächtnisses in der Literatur manifestieren, also der Frage nachgehen, wie Literatur als Gedächtnismedium funktioniert. Zudem soll gezeigt werden, welche Erinnerungen im kollektiven Gedächtnis der beiden Literaturräume präsent sind und wie damit literarische Identität gestiftet werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Where is the difference between Austrian and Franco-Canadian literature? Or do they have some aspects in common? And how do Austria and Quebec remember the recent past and the 20th century?Those questions are briefly presenting the most important contents of this thesis, starting with a historico-cultural approach to the literature scenes of Austria and Quebec. The very first part is to be considered as an attempt to characterise Austrian and Franco-Canadian literature and to show how these two ‘minor scenes differ from the ‘major ones in Germany and in France. Therefore the question about a literary identity is the central aspect of this characterization. Memory is closely linked with identity, so the interdisciplinary memory research constitutes another important basis for the analysis of four selected novels during this thesis. In this part, the theoretical concepts of cultural and communicative memory according to Assmann and to Welzer are in the focus of interest. Furthermore, the relevance of literature as a medium of memory and a mimesis of remembrance will be discussed. The analysis as practical part of this thesis is a discussion of four selected novels from Austria and Quebec. Regarding these novels, there is to distinguish between two genres: Both, the Austrian and Franco-Canadian scene, are contributing one generation-novel as well as one province-novel to the analysis. The discussion of these texts pursue the goal to show, how the contents of cultural and communicative memory are manifested in literature, examining the question, how literature works as a medium of memory. Finally, it will be shown, which kind of contents of the collective memory of the two scenes are represented in these four novels and how they create literary identity.