Titelaufnahme

Titel
Der Begriff des Eigenkapitalanstiegs nach § 11a EStG (nichtentnommener Gewinn) / vorgelegt von Julia Kapl
Verfasser/ VerfasserinKapl, Julia Carola
Begutachter / BegutachterinTaucher Otto
Erschienen2009
Umfang85 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Betriebsvermögen / Einkommensteuerrecht / Österreich / Betriebsvermögen / Einkommensteuerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14315 Persistent Identifier (URN)
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Der Begriff des Eigenkapitalanstiegs nach § 11a EStG (nichtentnommener Gewinn) [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der begünstigten Besteuerung nicht entnommener Gewinne nach § 11a EStG 1998. Nach dieser Bestimmung können natürliche Personen, die betriebliche Einkünfte erzielen und ihren Gewinn mittels Betriebsvermögensvergleich ermitteln, jährlich Gewinne in der Höhe des Eigenkapitalanstiegs höchstens aber bis zu 100.000 ? mit dem Hälftesteuersatz begünstigt versteuern, wenn diese Gewinne nicht entnommen, sondern für die Forcierung des Eigenkapitalanstiegs Verwendung finden. Gewinne bzw. Verluste im Sinne dieser Bestimmung sind laufende Gewinne bzw. Verluste. Maßgeblich für die Inanspruchnahme des § 11a ist ein Beobachtungszeitraum von sieben Jahren während diesem es nicht zu einem Sinken des Eigenkapitalabfalls aufgrund von Entnahmen kommen darf, denn dadurch wird eine Nachversteuerung notwendig. Die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme werden ebenso im Detail erläutert wie die Faktoren die zu einem Anstieg oder einer Reduktion des Eigenkapitalstandes führen und deren Auswirkungen. Besondere Bedeutung haben auf die Regelungen betreffend die Auflösung und die Nachversteuerung vor allem zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise diese vorzunehmen sind.Der Zweck des § 11a lag in der der Förderung der Bildung von Eigenkapital. Dessen Vorgängerregelung, der ?alte? § 11 verfolgte dasselbe Ziel allerdings auf dem Wege der Eigenkapitalverzinsung. Mit dem Steuerreformgesetz 2009 wurde die begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne nach § 11a gestrichen, im Gegenzug dazu wurde der nun für alle betrieblichen Einkunftsarten und Gewinnermittlungsarten zugängliche Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG) nach § 10 EStG in Gewinnfreibetrag (GFB) umbenannt und von vormals 10 % auf 13 % erhöht.

Zusammenfassung (Englisch)

The present paper deals with the subject of the favored taxation of non-removed proceeds according to § 11a Income Tax Act 1988. According to this regulation natural persons who achieve industrial earnings, income of agriculture and forest economy or proceeds of independant personal services, and who determine their gains by accruals basis accounting, can pay tax on their yearly proceeds in the extent of the rise in equity capital and up to 100.000 ? with the favoured rate of taxation according to § 37 (1) Income Tax Act. The proceeds must not be removed, but left in the company and used to strengthen the equity capital. Proceeds respectively losings in terms of the regulation are the continuous ones. Important for the claiming of this benefits is a seven-year observation period during which the proceeds can not be removed without leading to a subsequent taxation.The requirements to claim this beneficiary are presented in details as are the parameters that lead to a rise or a reduction of the equity capital, and their impacts. Of a special importance are also the policy and procedures concerning the dissolution and subsequent taxation, above all at what time and how they should be established.The intention of § 11a was the promotion of equity capital. The previous regulation, the ?old? § 11 had the same aim, but tried to realize it on the way of equity yield rate. With the tax reform 2009 the favoured taxation of non-removed proceeds according to § 11a Income Tax Act has been canceled, but at the same time the tax allowance for invested gains according to § 10 Income Tax Act has been renamed allowance for proceeds and increased from former 10 % to 13 %.