Titelaufnahme

Titel
El Paso - a buffer between two worlds / vorgelegt von Georg M. Klamminger
Verfasser/ VerfasserinKlamminger, Georg Mathias
Begutachter / BegutachterinZimmermann Friedrich
Erschienen2009
Umfang127 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)El Paso, Tex. <Region> / Migration / Mexiko / El Paso, Tex. <Region> / Migration / Mexiko / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14299 Persistent Identifier (URN)
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El Paso - a buffer between two worlds [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Hauptziel dieser Arbeit wird daher daraus bestehen, der Frage nachzugehen, ob es zulässig ist, die El Paso-Grenzregion as Puffer gemäß der nun folgenden Definition anzusehen: ?Ein Puffer ist ein Schock reduzierender Mechanismus welcher, durch das Speichern von Energien für eine kurze Zeit, die relativen Unterschiede zwischen zwei Dingen ausgleicht.? (cf. COLLINS COBUILD 2003b, eigene Übersetzung). Um diese Frage zu beantworten wurde eine linear-analytische, theoriebildende, explorative Fallstudie als der Arbeit zu Grunde liegende Methodik gewählt, da sich die Fallstudie als besonders geeignet herausstellte, ?um ein zeitgenössisches Phänomen innerhalb seines realen Kontext zu untersuchen, besonders dann wenn die Grenzen zwischen dem Phänomen und dem Kontext nicht klar erkennbar sind.? (YIN 2003, eigene Übersetzung). Die Ergebnisse der hier vorliegenden Fallstudie besagen, erstens, dass El Paso definitiv as Puffer auf nationalstaatlicher Ebene angesehen werden kann, indem die Region dem Schutz der Vereinigten Staaten als souveräne Nation dient. Das zweite Hauptergebnis, bezüglich der Darstellung El Pasos im Sinne eines sozio-kulturellen Puffers, war nicht eindeutig: Die ?kulturellen Identifikationen? sowie die ?nationalistischen Identifikationen?, mit entweder Mexiko oder der USA, der meisten borderlanders (unabhängig deren ethnischer Herkunft) scheinen ebenfalls ?gepuffert? zu werden. Es ist dabei jedoch besonders zu unterstreichen, dass diese Identifikationen ?narrative identities? (VILA 2000, 2005) sind. Sie können daher nicht generalisiert werden und unterliegen Veränderungen abhängig von dem sie umgebenden Diskurs aus dem sie erwachsen. Drittens, nicht eingegliederte, peri-urbane Siedlungen (colonias), stellen das ?Gesicht? der Puffer-Region schlechthin dar, da sie sowohl als ?Puffer innerhalb des Puffers? und ?Regionen der Zuflucht?, als auch als ?Fallen? gesehen werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

The main objective of this paper will be to answer the question whether it is appropriate to regard El Paso as a buffer according to the following definition: ?A buffer represents a shock reducing mechanism by storing energy for a short time so that the relative difference(s) between two things is (are) compensated for.? (cf. COLLINS COBUILD 2003b) To do so, a linear-analytic, theory-building, exploratory case study has been selected as the methodological framework, for a case study has proven especially appropriate for ?investigating a contemporary phenomenon within its real life context, especially when the boundaries between phenomenon and context are not clearly evident? (YIN 2003). Furthermore, by using and cross-checking (?triangulating?) multiple sources of evidence validity is enhanced. The findings yielded from the present case study hold that, first, the El Paso region definitely is a buffer at a nation-state scale that serves the protection of the sovereignty of the U.S. The second major finding, pertaining to socio-cultural buffering, was inconclusive: most of the borderlanders? (regardless of ethnicity/race) ?cultural identifications" as well as ?nationalistic identifications? with either Mexico or the U.S. seem to be buffered, too. Most importantly, however, these identifications represent ?narrative identities? (VILA 2000, 2005), which are subject to ?switching? according to the specific discourse within which they are constructed and are thus not to be generalized. Third, unincorporated, peri-urban settlements (colonias) represent the ultimate ?face? of the buffer region, as they can be regarded as ?buffers within the buffers? and ?regions of refuge? as well as ?traps? at the same time.