Titelaufnahme

Titel
Translationskultur in Gehörlosenambulanzen / von Manuela Reichhart
Verfasser/ VerfasserinReichhart, Manuela
Begutachter / BegutachterinGrbic Nadja
Erschienen2009
Umfang161 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gebärdensprache / Gehörlosigkeit / Dolmetschen / Gesundheitswesen / Ambulanz / Gebärdensprache / Gehörlosigkeit / Dolmetschen / Gesundheitswesen / Ambulanz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14269 Persistent Identifier (URN)
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Translationskultur in Gehörlosenambulanzen [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Medizinisches Dolmetschen wird weltweit praktiziert, jedoch mit variierenden Erfolgs- und Zufriedenheitsraten, da diese von der Kompetenz der DolmetscherInnen und der Kooperationsfähigkeit des medizinischen Personals mit DolmetscherInnen abhängen. Außerdem wird die Effektivität der Dolmetscheinsätze vom Bewusstsein der beteiligten Personen für die Arbeit der DolmetscherInnen sowie von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln bestimmt. DolmetscherInnen obliegt im medizinischen Bereich eine große Verantwortung, da mit dem Glücken oder Scheitern des Schaffens effizienter Kommunikation stets die Gesundheit der KlientInnen in Verbindung steht. Zur Klientel der DolmetscherInnen zählen hier sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch gehörlose PatientInnen, denen in Österreich als anerkannte sprachliche Minderheit barrierefreier Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zusteht.Die Zielsetzung des theoretischen Teils der Arbeit besteht darin, einen strukturierten Überblick über das Phänomen Medizinisches Dolmetschen zu bieten: Hierbei liegt der Fokus zunächst auf dem medizinischen Dolmetschen im Allgemeinen sowie den Besonderheiten dieses Settings. Anschließend wird das medizinische Dolmetschen für GebärdensprachbenützerInnen diskutiert und vergleichend mit der allgemeinen Einführung in dieses Gebiet analysiert.Im zweiten Teil der Arbeit wird die empirische Studie zum Thema Translationskultur in Gehörlosenambulanzen präsentiert. Als Rahmen werden hier zunächst die Gehörlosenambulanzen Österreichs und ihre Aufgabenfelder vorgestellt. Danach liegt der Fokus auf der Translationskultur in Gehörlosenambulanzen. Im Vordergrund stehen hier die Dolmetschsituation und die Analyse der Schwierigkeiten und Besonderheiten, die sich im medizinischen Dolmetschsetting innerhalb sowie außerhalb der Gehörlosenambulanzen ergeben. Die gewonnenen Ergebnisse werden hierbei stets in Relation zum im Literaturbericht dargestellten Bild des medizinischen Dolmetschens gestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Medical interpreting is practiced throughout the world. Its success rates vary, however, since they are subject to the interpreters? skills and the medical staff?s ability to cooperate with the interpreters. The effectivity also depends on people?s appreciation of the interpreters? work and the financial means at hand. In the medical setting interpreters bear great responsibility given that the success or failure of creating effective communication is directly connected to the patients? wellbeing. The interpreters? clients are people coming from a migratory background as well as Deaf patients who are a legally recognized linguistic minority in Austria and therefore have the right to access medical services without barriers.The aim of the theoretical part of the thesis is to give a structured overview of the phenomenon Medical Interpreting: First it focuses on medical interpreting in general as well as the difficulties and characteristics of this setting. After that medical interpreting for sign language users is discussed and compared to the general introduction to this field.In the second part of the thesis the empirical study on Translation Culture in Gehörlosenambulanzen is presented. As an introduction the Austrian Gehörlosenambulanzen and their scope of duties are presented. Afterwards the thesis focuses on the translation culture in Gehörlosenambulanzen. The interpreting situation and the analysis of the difficulties of the medical interpreting setting within and outside of the Gehörlosenambulanzen1 are central here. The study?s findings are discussed in relation to the way medical interpreting is described in the theoretical part of the thesis.