Titelaufnahme

Titel
Die satzungsmäßige Ausgestaltung der Übertragung von Gesellschaftsanteilen an einer GmbH im Erbwege / eingereicht von Kaltenhauser Kornelia
Weitere Titel
How to arrange the transfer of company's shares of a limited company in the article of association for passing them on to someone
Verfasser/ VerfasserinKaltenhauser, Kornelia
Begutachter / BegutachterinGrünwald Alfons
Erschienen2009
UmfangVIII, 55 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / GmbH / Erbrecht / Gesellschaftsrecht / Österreich / GmbH / Erbrecht / Gesellschaftsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-14012 Persistent Identifier (URN)
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Die satzungsmäßige Ausgestaltung der Übertragung von Gesellschaftsanteilen an einer GmbH im Erbwege [0.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der Diplomarbeit wird die Vererbung von Geschäftsanteilen an einer GmbH behandelt, wobei besonderes Augenmerk auf die Gestaltungsmöglichkeiten der Gesellschafter in Bezug auf den Gesellschaftsvertrag gelegt wird. Unter anderem wird hier auch auf deutsche Alternativen eingegangen und werden diese mit dem österreichischen Recht verglichen.Grundsätzlich besteht für den Erblasser die Möglichkeit sein Eigentum an jeden Beliebigen durch Testament zu übertragen (gem § 76 GmbHG sind auch Geschäftsanteile frei vererblich und übertragbar). Bei Geschäftsanteilen an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung können aber unter Umständen auch die Gesellschafter ein dringendes Interesse daran haben, wer durch Übertragung Mitglied der Gesellschaft wird. Es ergibt sich hier ein großes Spannungsfeld zwischen der freien Vererblichkeit des Eigentums einerseits und dem Interesse der Gesellschafter an den Personen der Mitglieder andererseits.Diese Problematik sollte bereits bei Gesellschaftsgründung aufgegriffen werden und vorab im Gesellschaftsvertrag Regelungen gefunden werden. Es bieten sich vor allem die Vinkulierung, das Vorerwerbsrecht und ? zumindest im deutschen Recht ? eine Einziehung des Geschäftsanteils an. Bei der Vinkulierung ? welche in bestimmten Situationen auch für den Fall der Vererbung eines Anteils anwendbar ist ? haben die Gesellschafter, die Gesellschaft oder die Generalversammlung die Möglichkeit durch Nichterteilung der Zustimmung die Übertragung des Geschäftsanteils zu verhindern. Das Vorerwerbsrecht umfasst im Wesentlichen das Vorkaufsrecht und das Aufgriffsrecht, wobei im Falle der Vererbung insbesondere das Aufgriffsrecht von Bedeutung ist. Dieses gibt den Gesellschaftern das Recht, den Geschäftsanteil vorab vom Erben zu erwerben. Im deutschen Recht gibt es schließlich noch die Alternative, den Geschäftsanteil einzuziehen. Dies kann mittels Gesellschaftsbeschluss oder unter Umständen auch durch eine Zwangseinziehung geschehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The diploma thesis deals with the options to pass company shares of a limited company on to someone. Especially it deals with the possibilities of the shareholders by creating the articles of association. There is also a focus on the alternatives in the German law and they are compared with the possibilities in the Austrian law.Basically the decedent has the possibility to pass his titles on everyone (according to § 76 GmbHG also the company shares are negotiable to everyone). But also the shareholders have an interest in nominating someone as a member of them. So there is a big pressure between the possibility of the decedent and the interest of the shareholders on the individual of the member.Therefore it is very important, that this problem is observed at the incorporation. At this time the shareholders should find solutions in the articles of association. They can choose the restriction on transferability, the pre-emption option or ? at least in the German law ? the confiscation of the company share.The restriction on transferability is on certain circumstances also adaptivable for the descent. The shareholders, the association or the general assembly has the possibility to deny the assignment, so that the bequest can?t become a shareholder. By arranging the pre-emption option the shareholders have the possibility to take over the company share ex ante.In the German law there exists another alternative, so that the shareholders can confiscate the company share. This can be arranged by a corporate decision or at other circumstances by forfeiture.

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