Titelaufnahme

Titel
Internationale Rechtsgrundlagen zur Korruptionsbekämpfung - Implementierung ins nationale Strafrecht / vorgelegt von Karin Kaube
Verfasser/ VerfasserinKaube, Karin
Begutachter / BegutachterinSchick Peter
Erschienen2010
UmfangIV, 72, VIII Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Korruption / Bekämpfung / Strafrecht / Internationales Recht / Österreich / Korruption / Bekämpfung / Strafrecht / Internationales Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-13774 Persistent Identifier (URN)
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Internationale Rechtsgrundlagen zur Korruptionsbekämpfung - Implementierung ins nationale Strafrecht [1.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Internationale Rechtsgrundlagen zur Korruptionsbekämpfung ? Implementierung ins nationale StrafrechtKARIN KAUBEKurzzusammenfassungKein politisches, bürokratisches oder gesellschaftliches System ist frei von Korruption. Besonders groß ist das Korruptionspotential in den Gemeinden. Die Nähe zwischen der Verwaltung und der Wirtschaft bildet einen geeigneten Nährboden für dauerhafte Netzwerke zwischen Politik, Wirtschaft und Medien, die korrupten Praktiken Auftrieb geben. Auch in der Europäischen Union finden sich ausgeprägte Anreize zur Korruption.Korruption hemmt aber neben der Untergrabung der Integrität einer Gesellschaft auch die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und verstärkt somit die Armut. Sie mindert die Qualität des öffentlichen Dienstes und stellt letzten Endes eine Gefahr für die Demokratie dar. Anstelle von fairem Wettbewerb über Qualität und Preis tritt ein Wettbewerb der Bestechung und Bestechlichkeit. Daher ist Korruption abzulehnen und dagegen vorzugehen. Das Strafrecht ist hierbei wohl nicht der einzige Ansatz zur Bekämpfung der Korruption, doch kommt ihm eine entscheidende Bedeutung zu, da es illegale Handlungen definiert und einen ausgeprägten Präventivcharakter besitzt.An Bedeutung hat das Thema Korruption auf internationaler Ebene erst Mitte der 1990er Jahre gewonnen, mitverantwortlich dafür war auch die wachsende Komplexität des wirtschaftlichen Handelns, die ab Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts einsetzte. Die Globalisierung der Handelsbeziehungen schuf gleichzeitig Betätigungsfelder für Menschen mit krimineller Energie. Darin liegt auch die Wichtigkeit internationaler Antikorruptionsinstrumente, die die Zusammenarbeit bei der Verfolgung grenzüberschreitender Straftaten verbessern und die Strafbestimmungen gegen Korruption angleichen sollen. Um jedoch auf diesem Gebiet effektiv zu sein, muss der Zeitraum zwischen der Unterzeichung eines Abkommens und der innerstaatlichen Umsetzung verringert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

International Statutory Sources for Combatting Corruption ? Implementation into Austrian Criminal LawKARIN KAUBEAbstractNeither a political bureaucratic nor a social system is free from corruption. Corruption networks are based on the connection between economy and public administration. Corrption constrains social and economic development and leads to an increase of poverty. Evetually corruption derogates civil service and is a danger to democracy. Instead of fair competition of price and quality rules a competition of bribery and corruptibility. So corruption has to be disliked.In the ninetis bribery and corruption gained in importance. Which was a global phenomenon. Globalazation of markets created space for criminal activity. For this reason it is so important to combat corruption on a global scale. Cross-border cooperation is absolutely essential nowadays. To ensure the efficency of combatting corruption it is necessary to implement international conventions as soon as possible.