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Title
Determinanten der schulisch-kognitiven Fähigkeiten von Schulkindern in Ecuador / Katharina Thünauer
AuthorThünauer, Katharina
CensorRindermann Heiner
Published2009
Description163 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Ecuador / Kind <6-14 Jahre> / Kognitive Kompetenz / Lebensbedingungen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-13484 Persistent Identifier (URN)
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Determinanten der schulisch-kognitiven Fähigkeiten von Schulkindern in Ecuador [3.71 mb]
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Abstract (German)

Das Ziel der vorliegenden Studie war die Klärung des Einflusses verschiedener familiärer und individueller Hintergrundfaktoren auf die schulisch-kognitiven Fähigkeiten von Schulkindern in Ecuador. Während eines sechswöchigen Forschungsaufenthalts wurden 161 Kinder im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren an drei Untersuchungsschulen zur Testung gebeten. In der statistischen Auswertung mittels Korrelationen und Pfadanalysen konnte festgestellt werden, dass sich die Elternbildung, der Grad an Autoritativität in der Erziehung, die schulische Disziplin des Kindes im Schulunterricht und die Körpergröße, als Indikator des langfristigen Gesundheitszustands, positiv auf die schulisch-kognitiven Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen auswirken. Kinder der indigenen Bevölkerung erfahren durch ein erhöhtes Ausmaß an Kinderarbeit, das Aufwachsen in großen Familien, eine oftmals um Jahre verzögerte Einschulung und eine geringere Gesundheit, eindeutige Nachteile in ihrer Schulkarriere und kognitiven Entwicklung.

Abstract (English)

The target of the present study was to determine the effects of different family- and individual-based variables on the cognitive development of schoolchildren in Ecuador. The research was undertaken in three Ecuadorian schools with 161 schoolchildren at age between nine and fourteen years. The analysis showed that there exist relations between parents education, the parenting style of education (degree of authoritativeness), children?s schooling discipline and height, with the cognitive development of the child. Children?s height was defined as an indicator for health since infancy. Another point was the disadvantage of children from indigenous households. The greater amount of child work, the bigger size of their families, the delayed school enrolment and the weaker health conditions disadvantage them in their school-career and cognitive development.