Titelaufnahme

Titel
Hands on - minds on! : ein Beitrag zur Wissensvermittlung im Kindermuseen / eingereicht von Veronika Koren
Verfasser/ VerfasserinKoren, Veronika
Begutachter / BegutachterinEberhart Helmut
Erschienen2009
Umfang192, [36] Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kindermuseum / Wissensvermittlung / Kindermuseum / Wissensvermittlung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11796 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Hands on - minds on! [0.89 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zu Beginn widmet sich die Arbeit der Frage, wie das Kind ins Museum kam ? von den Anfängen des Museums bis hin zu reformpädagogischen Bewegungen des letzten Jahrhunderts und der Entdeckung der Kinder als neue Zielgruppe.Im 2. Kapitel werden Begrifflichkeiten geklärt ? was versteht man unter einem Kindermuseum? Inwiefern unterscheiden sich Ausstellungskonzepte für Kinder von jenen in traditionellen Museen für Erwachsene? Die Entstehung der Kindermuseen gibt Einblick in die Vielfalt des Angebots. Der entscheidende Unterschied zwischen traditionellen Museen und Kindermuseen besteht darin, dass Kindermuseen keine Sparten- sondern zielgruppenorientierte Museen sind. Die meisten Museen sind von einem demokratischen Museumsverständnis geprägt und arbeiten in der Vermittlung zielgruppenorientiert ? Kindermuseen hingegen achten bereits in der Ausstellungsplanung auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. Es wird der Frage nachgegangen, welche Ansätze die AusstellungsmacherInnen verfolgen. Die Arbeit beschäftigt sich auch mit Wort und Aktion innerhalb eines Museums, sowie mit den verschiedenen szenografischen Gestaltungsmittel auf die AusstellungsmacherInnen zurückgreifen. In einem vierten Kapitel werden drei österreichische Kindermuseen aus Wien, Graz und Klagenfurt beschrieben. Dargestellt werden die Strategien der Umsetzung einer jeweils verschieden gewichteten Wissensvermittlung. Die drei Einrichtungen halten sich nicht an ein starres Vermittlunsgskonzept, sondern zeichnen sich auf der Suche nach verbesserten Zugangsmöglichkeiten für ihre Zielgruppe durch Offenheit aus, d.h. sie versuchen, Zusammenhänge aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen erfahrbar zu machen. Das Ziel, die BesucherInnen zu selbständigem Handeln anzuregen, findet sich in jedem der drei Konzepte wieder.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of this special form of museums in the USA is traced, to make it comprehensible, from which theoretical concepts this type of museums evolved.The processes of development of children?s museums provides an insight to the different offers.The difference between children?s museums and traditional ones is that children?s museum are not category based museums, but concentrate on a target audience. Most traditional museums are based on a democratic understanding of how to run a museum, meaning that they will have special guided tours and workshops for a lot of different audiences. Children?s museums concentrate on their target audience?s needs while the concept is still in the making.Since children?s museums don?t have a longterm topic in their exhibition concepts, and since the topics change on a regular basis, they don?t have a collection. They rather deal with the question of which object they need, to cover a special topic.The third chapter deals with the theoretical concepts, exhibition designers refer to. The history of museumpedagogic shows, how the value and content of what was called museumpedagogic changed. The subchapters ?Event or Content?? and ?Childhood in the Age of Media? reveal an insight into the necessity and benefit of such institutions.Children?s museums ?speak? in a different ?language? than traditional museums. Interactive ?Hans On? exhibits, installations, media and a so called ?prepared environment? talk to the visitors and envite them to decode the topic of the exhibition. The assignment also deals with ?word and action? and scenographic means of arrangements inside a museum.Three children?s museums of Austria are described in a fourth chapter - deeper insight into the work and the thoughts of those involved in exhibitionmaking is given by the curators and museumspadagogues.