Titelaufnahme

Titel
Von der Kindesweglegung bis zur Babyklappe - eine rechtshistorische Untersuchung für den österreichischen Raum / vorgelegt von Angelika Brunner
Verfasser/ VerfasserinBrunner, Angelika
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anit
Erschienen2010
UmfangII, 78 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Kleinkind / Aussetzung <Ausschluss> / Recht / Österreich / Kleinkind / Aussetzung <Ausschluss> / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11703 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Von der Kindesweglegung bis zur Babyklappe - eine rechtshistorische Untersuchung für den österreichischen Raum [0.36 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit wird die Entwicklung des Tatbestandes der Kindesweglegung in Öster-reich von der Constitutio Criminalis Carolina und den Halsgerichtsordnungen über das Jo-sephinsche Gesetzbuch, das Strafgesetzbuch über Verbrechen und schwere Polizey-Übertretungen aus dem Jahr 1803, das Strafgesetz über Verbrechen, Vergehen und Uebertre-tungen aus dem Jahr 1852 bis zum heutigen Strafgesetzbuch aus dem Jahr 1974 aufgezeigt.Die Geschichte und die Funktionsweise der Babyklappe werden beschrieben und die rechtli-chen Folgen einer Weglegung in eine Babyklappe thematisiert, wie beispielsweise die Mög-lichkeit der Wiedererlangung des Säuglings durch die Mutter. Weiters wird die Vereinbarkeit mit den §§ 92, 195, 198 und 199 StGB, § 18 PStG und den Art. 2, 8 und 14 EMRK geprüft. Zahlreiche Alternativen zur Babyklappe, wie etwa die anonyme Geburt oder betreutes Woh-nen werden aufgezeigt und die vor allem aus Deutschland kommende Kritik dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

This degree dissertation shows the changes of elements of the crime ?to put aside a child? from the ?Constitutio Criminalis Carolina? and the ?Halsgerichtsordnungen?, the code of law of Joseph II., the code of law from 1803, the code of law from 1852 to the present code of law from 1974.It describes the history and functionality of the anonymous drop-off point for unwanted babies and shows the judicial outcome of putting a baby in the anonymous drop-off point, for example the chance to get back the baby. Furthermore the compatibility with the §§ 92, 195, 198 and 199 of the criminal code, § 18 ?Personenstandsgesetz? and Art. 2, 8 and 14 European Convention on Human Rights is proven.Numerous alternatives, for example the anonymous birth or assisted accommodation, and the critique, are shown.