Titelaufnahme

Titel
Schein und Sein, Traum und Wirklichkeit bei René Magritte / vorgelegt von Susanne Mayer
Verfasser/ VerfasserinMayer, Susanne
Begutachter / BegutachterinPochat Götz
Erschienen2010
Umfang128 Bl. : Zsfassung ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Magritte, René / Philosophie / Magritte, René / Philosophie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11651 Persistent Identifier (URN)
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Schein und Sein, Traum und Wirklichkeit bei René Magritte [5.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ohne Zweifel ist René Magritte neben Salvador Dalí der bekannteste Künstler des Surrealismus. Seine Faszination verdankt er den ungewöhnlichen Bildkompositionen, welche neue Denkmöglichkeiten eröffnen. In der surrealistischen Bewegung entwickelt Magritte seinen eigenen Malstil. Nach einer Darstellung des gesellschaftspolitischen und kulturellen Umfelds der surrealistischen Bewegung (§ 2) und der Biographie (§ 3), welche eng mit jener verknüpft ist, wird auf den zentralen Begriff des Mysteriums bei Magritte eingegangen (§ 4). Danach wird die Rolle der Philosophie im Gesamtwerk Magrittes untersucht (§ 5). Denn er selbst sah sich als Philosoph, der das Medium der Leinwand nutzte, um seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen. Die Frage nach der Erkenntnis, was ist wirklich und wie können wir etwas über die Realität wissen, ließ ihm keine Ruhe. Er beschäftigte sich intensiv mit Philosophie. Unter den zahlreichen Philosophen, deren Schriften sich in seiner Bibliothek befanden, trifft man u.a. auf Plato, Descartes und Spinoza. In diesem Abschnitt wird das Gedankengut dieser drei großen Philosophen mit Magrittes Denken verglichen. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die hier gegenübergestellt werden, finden ihren Niederschlag in Magrittes Schriften, Briefen und Interviews und nicht zuletzt in seinem bildnerischen Schaffen. Mit diesem sollte im Betrachter das Mysterium der Schöpfung erweckt werden. Jeder könnte im Versinken der Bilder mit Hilfe seiner eigenen Gedanken ein Gespür für das unerkennbare Mysterium dieser Welt erlangen. Aus diesem Grunde waren Magritte Interpretationen, Vergleiche und symbolträchtige Deuteleien seiner Werke zuwider und so wurden bei den Bildbeschreibungen (§ 6) bisherige Ikonographien beiseite gelassen und beim Betrachten der Gemälde ? Magrittes Intentionen entsprechend ? ausschließlich dem eigenen Denken Ausdruck verliehen.

Zusammenfassung (Englisch)

Without doubt René Magritte is the most famous painter of the surrealism beside Salvador Dalí. The extraordinary compositions of his paintings open new facilities of thinking. He developed an own way of painting within the surrealistic movement. After a description of the social and cultural surrounding of the surrealistic movement (§ 2) and the biography (§ 3), the term of the mystery was defined (§ 4). Afterwards the role of philosophy in the painter?s works was examined (§ 5). He was more a philosopher, who used the painting to express his thoughts. He couldn?t stop thinking about the question of cognition. In his library there can be found Plato, Descartes and Spinoza beside many other philosophers. In this paragraph the thoughts of Magritte were compared with the theories of the three great philosophers. The differences and common ground, which were confronted, could be found in the painter?s texts, letters and interviews and last but not least in his paintings. The mystery of creation should be evoked with the contemplation of the paintings. Everybody could reach a feeling for the unrecognizable mystery of the world, with the help of his own thoughts. Because of this reason Magritte refused interpretations, comparisons and symbolic analyses of his work and so previous iconographies were left on one side. At the contemplation of paintings solely the own thoughts were expressed in accordance with Magrittes? intentions (§ 6).