Titelaufnahme

Titel
Doping im Sport - arbeitsrechtliche Konsequenzen für Sportler und Trainer / von: Alexander Kanzian
Verfasser/ VerfasserinKanzian, Alexander
Begutachter / BegutachterinMarhold Franz
Erschienen2010
UmfangV, 62 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Doping / Sport / Arbeitsrecht / Österreich / Doping / Sport / Arbeitsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11478 Persistent Identifier (URN)
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Doping im Sport - arbeitsrechtliche Konsequenzen für Sportler und Trainer [0.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Doping im Sport ? Arbeitsrechtliche Konsequenzen für Sportler und TrainerDiplomarbeitvon Alexander KanzianAbstraktDie Diplomarbeit beschäftigt sich mit den arbeitsrechtlichen Konsequenzen, sowohl für Sportler als auch für Trainer, wegen eines Dopingverstoßes. Darüber hinaus wird geklärt, ob Doping als Berufskrankheit gewertet werden kann.Das Thema Doping kommt in der heutigen Zeit nahezu täglich in den Medien vor. Von den arbeitsrechtlichen Konsequenzen die Profisportler dabei treffen können wird aber fast nie berichtet. Vorsätzliches Doping stellt jedoch einen Entlassungsgrund dar. Der Entlassungsgrund kann in der dauernden Arbeitsunfähigkeit (§ 82 lit b GewO) oder einer beharrliche Pflichtverletzung (§ 82 lit f GewO) liegen. Es wird auch auf die Möglichkeit eines unbewussten Dopingverstoßes durch Nahrungsergänzungsmittel eingegangen. Interessant dabei ist vor allem die Vorgehensweise des Verbandsrechts, welches nach der sog. ?Strict-Laibility-Rule? vorgeht. Auf die Schadenersatzansprüche welche ein Dopingverstoß nach sich ziehen kann wird ebenfalls genau eingegangen, um zu zeigen welch weitreichende Schäden ein Dopingmissbrauch anrichten kann. Dabei wird auch gezeigt wie der Sportler durch das DHG geschützt wird. Bei der Frage, ob Doping als Berufskrankheit gewertet werden kann, wird zuerst allgemein auf die Versicherungspflicht von Sportlern eingegangen. Danach wird die Frage diskutiert, ob Dopingsubstanzen als schädigende Stoffe bezeichnet werden können, um eine konkrete Berufskrankheit annehmen zu können.Den Abschluss der Arbeit bilden eine kritische Stellungnahme zum ADBG 2007, und eine kurze Aussicht auf den weiteren Kampf gegen Doping.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThe diploma thesis is about consequences occurring for doping led across athletes and coaches after labor law agreements. Further more it?s clarifying if doping could be seen as an industrial diseases. The issue doping can be found almost daily in different medias these days. No one is giving account of consequences for professional athletes occurring after labor law. Willful doping is a cause of dismissal. The cause of dismissal can be found in permanent total disability (§ 82 lit b GewO) or in an instant preach of duty (§ 82 lit f GewO). Furthermore the thesis is about the possibility of an unconscious doping offence caused by dietary supplements. Interesting in this case is the proceeding after the association law, which is acting on the so-called ?Strict-Laibility-Rule?. Also it is about which different claims of damages are possible to occur after a doping offence, to show which big damages the usage of doping can cause. In the same time it is shown how an athlete is protected by the DHG.To answer the question if doping could be evaluated as an industrial diseases, it is necessary to talk about the general responsibilities of athletes. After that it is important to discuss if doping substances could be described as ?harmful substances? to assume that doping is an industrial disease.The thesis is closing with a critical comment of ?ADBG 2007? and a short outlook of the upcoming battle against doping abuse.