Titelaufnahme

Titel
Jugendliche mit Migrationshintergrund - Herausforderung für Lehrende an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen / Sophia Absolon
Verfasser/ VerfasserinAbsolon, Sophia
Begutachter / BegutachterinStock Michaela
Erschienen2009
UmfangIII, 82 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Berufsbildende Schule / Jugend / Migrationshintergrund / Österreich / Berufsbildende Schule / Jugend / Migrationshintergrund / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11407 Persistent Identifier (URN)
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Jugendliche mit Migrationshintergrund - Herausforderung für Lehrende an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen [0.42 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Migrationbsbewegungen führten in der Vergangenheit zu einem Anstieg der österreichischen Bevölkerung. Die daraus resultierende zunehmende kulturelle Heterogenität in der Gesellschaft führt zu neuen Herausforderungen im Unterricht. Besonders in der Oberstufe stellt eine stark heterogene Zusammensetzung der SchülerInnen eine neue Entwicklung dar. Zu Beginn dieser Arbeit wird die Situation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Österreichs Schulen dargestellt, wobei der Fokus auf berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) gerichtet ist. Es zeigt sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund vermehrt berufsbildende mittlere Schulen besuchen und vergleichsweise selten in höheren Schulen anzutreffen sind. Anschließend werden in dieser Arbeit migrationsbedingte Probleme beschrieben, welche sich aufgrund der Interaktion von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft im Unterricht für Lehrende und für Jugendliche mit Migrationshintergrund insbesondere an BMHS ergeben können. Die beschriebenen Probleme resultieren aus Vorurteilen seitens der Lehrenden und MitschülerInnen, Kommunikationsstörungen und der Heterogenität im Unterricht und können zu Ängsten, Benachteiligungen im Unterricht und schlechten Schulerfolgen seitens der Jugendlichen mit Migrationshintergrund führen. Abschließend werden Lösungsvorschläge für Lehrende in BMHS beschrieben, welche die dargestellten migrationsbedingten Probleme im Unterricht reduzieren helfen. Dazu müssen Vorurteile überwunden, die Fokussierung der Schwächen der Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufgegeben und der Fokus auf ihre Stärken und Potentiale gerichtet werden. Es bedarf einer schülerInnenzentrierten Didaktik, die alle SchülerInnen mit ihren individuellen Lernvoraussetzungen berücksichtigt und die Lernpotenziale aller SchülerInnen entfaltet. Lehrende können bereichernde Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten gestalten, die es ermöglichen, dass sowohl Lehrende als auch SchülerInnen im Unterricht Freude erfahren.

Zusammenfassung (Englisch)

Migration movements led in the past to an increase of the Austrian population. The increasing cultural heterogeneity in the society leads to new challenges in the classes. Especially in upper schools a very heterogeneous composition of the students represents a new development. At the beginning of this work, the situation of the adolescents with migration background in Austria schools is represented and the focus is directed upon medium- and upper-level secondary technical and vocational colleges. It appears that adolescents with migration background visit increasingly medium-level secondary technical and vocational colleges and comparatively rarely higher schools. Afterwards migration-conditioned problems which can arise based on the interaction of persons of different cultural origin in the lessons for teachers especially at medium- and upper-level secondary technical and vocational colleges and for adolescents with migration background are described in this work. The described problems that result out of prejudices on the part of the teachers and classmates, communication interferences and the heterogeneity in the class and they can lead to anxieties, disadvantages in the class and bad school results on the part of the adolescents with migration background. Finally solution suggestions are described for teachers in medium- and upper-level secondary technical and vocational colleges who help to reduce the shown migration-conditioned problems. In addition prejudices must be attacked and the focus must be directed upon the strengths and potentials of the adolescents with migration background. It requires a students-centred didactics which considers all individual learning conditions, unfolds the learning potentials of all students and form enriching possibilities of experience and learning to enable that teachers as well as students find out joy in the class.