Titelaufnahme

Titel
Dress Message : Kleidung als Medium der bildenden Kunst / vorgelegt von Elisabeth Andrea Klokar
Verfasser/ VerfasserinKlokar, Elisabeth Andrea
Begutachter / BegutachterinStadlober, Margit
Erschienen2009
Umfang143 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kleidung / Kunst
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-11213 Persistent Identifier (URN)
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Dress Message [1.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kleidung als Medium in der bildenden Kunst ? eine Verbindung, die zwei unterschiedliche Systeme miteinander verbindet. Es wird die Fragestellung untersucht, wie Kleidung als Informations- und Ausdrucksträger genutzt wird. Ob mit den künstlerischen Arbeiten auf aktuelle Modeströmungen oder Trends eingegangen wird und welche Funktion Kleidung im Kunstkontext einnimmt. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit den grundsätzlichen Funktionen von Kleidung. Wissenschaftliche Standpunkte verschiedenster Autoren zum Thema Mode dienen als Ausgangspunkt. Allein der gesellschaftliche, kulturhistorische und soziologische Anspruch von Kleidung, ihre Formbarkeit sowie ihre Stofflichkeit ist schon Rezeptionsfläche genug. In der Verbindung von Kunst und Mode treten jedoch Schwierigkeiten auf, da der autonome Anspruch von Kunst, unabhängig zu funktionieren, klar im Widerspruch zum System der Modeindustrie steht, die vordergründig ein kommerzielles Ziel verfolgt. Das zweite Kapitel untermauert mit Beispielen von KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts das Interesse der "Kunst" für Kleidung. Die Wiener Werkstätte, die Futuristen oder zum Beispiel die russischen Konstruktivisten entwarfen Kleidung, wenn auch nur Sonia Delaunay und die Wiener Werkstätte wirtschaftliche Erfolge verzeichnen konnten. Im dritten Teil stehen sich KünstlerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gegenüber, die primär oder sekundär mit Kleidung arbeiten. Die Medien reichen von Fotografie bis hin zu Objekten oder Kleiderentwürfen. Dabei wird Kleidung zum selbständigen Kunstwerk, Informationsträger oder zum plastisch - architektonischen Objekt. Es geht dabei um Begriffe wie Transformation, Annäherung oder Verbindung. In Summe sind es aber die vielschichtigen Anknüpfungsmöglichkeiten, die es so interessant machen, wobei jedes System entweder für sich selbst steht, oder sich eines dem anderen unterordnen muss, beide sich aufeinander aber beziehen und nutzen können.

Zusammenfassung (Englisch)

Clothing as a medium in the visual arts ? a connection that links two different systems. This paper is dedicated to these issues, such as clothing is used as a transmitter for information and expression. It will discuss whether the work of art addresses the issue of a current fashion or trend, and what role clothing plays in the context of art.The first part of this paper deals with the basic functions of clothing. Scientific views of various authors on the subject of fashion serve as a starting point. It will show that the social, cultural and sociological claim of clothing, their malleability, and its materiality provide enough potential for discussion. Difficulties arise in the connection between art and fashion because the autonomous right of art to function independently is clearly contrary to the system of the fashion industry, which tries to reach commercial goals. The second chapter demonstrate examples of artists of the 20th century, the interest of the ?art' for clothing, Wiener Werkstätte, the futurists or the Russian Constructivists, for example. But only Sonia Delaunay and the Wiener Werkstätte were able to reach economic success. A more artistic approach was pursued by the Dadaists and Surrealists. Above all, Duchamp and his "ready-mades" created an important contributed to the contemporary understanding of clothing in art and everyday objects per se. The third part is devoted to contemporary artists, including Austria, Germany and Switzerland, working primarily or secondarily with clothes. The media cover photography, objects and clothing designs. These clothes have grown to an independent work of art, carrying information or it becomes a sculptural and architectural clothing object. The main aspects are transformation, convergence, independence and unification. There are multi-layered connections which derive results that each systems must stand for itself, it must submit to one over the other or each that system tries to benefit from the others.