Titelaufnahme

Titel
Experimentelle Untersuchung zu Monotonieindikatoren in einer Fahrsimulation / Daniela Thier
Verfasser/ VerfasserinThier, Daniela
Begutachter / BegutachterinKallus Konrad Wolfgang
Erschienen2009
Umfang109 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fahrsimulator / Monotonie / Psychische Belastung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-10521 Persistent Identifier (URN)
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Experimentelle Untersuchung zu Monotonieindikatoren in einer Fahrsimulation [1.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser experimentellen Studie war es, die sensitiven Indikatoren und die Effekte, die eine monotonen Fahrsituation auf den Fahrzeuglenker haben, zu finden. Die aus 36 männlichen Probanden bestehende Stichprobe hatte die Aufgabe eine 2-stündige Fahraufgabe im Fahrsimulator zu absolvieren. Den unterschiedlichen Grad an Monotonie, den eine Fahrsimulationsaufgabe aufwies, wurde durch die Variation der Geschwindigkeit und der Strecke erreicht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Lidschlagrate wie auch die Häufigkeit der aufgabenunspezifischen Augenbewegungen ? also die Blicke abseits der Straße ? im Laufe der Fahrzeit signifikant zunehmen. Die mittlere Herzrate sinkt bei stark monotonen Fahrsituationen tendenziell im Laufe der Fahrzeit ab. Sowohl die psychische als auch die somatische Befindlichkeit verschlechtert sich im Vergleich zur Ausgangslage. Aus den Ergebnissen wird der Schluss gezogen, dass monotone Fahrsituationen sowohl auf physischer als auch auf physischer Ebene Auswirkungen auf den Fahrer haben.

Zusammenfassung (Englisch)

To find sensitive indicators and effects of a monotone driving situation is the intent of this empiric study. The 36 male subjects drove two hours in a driving simulator. The Variation of speed and route guarantee a different level of monotony. The results show that the amount of eye blinks and the gaze offside the road increase significant during run time. Heart rate drops by high monotone driving situations during run time. Psychic and physic state of health fall off in quality compared to starting position. Based on these outcomes, monotone driving situations have influence on psychic and physic level.