Titelaufnahme

Titel
Der Liegenschaftskauf nach österreichischem und französischem Recht unter besonderer Berücksichtigung des Grundbuchs / eingereicht von Roman Wanko
Verfasser/ VerfasserinWanko, Romana
Begutachter / BegutachterinHinteregger Monika ; Posch Willibald
Erschienen2009
UmfangIX, 256 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Grundstückskauf / Grundbuch / Frankreich / Österreich / Grundstückskauf / Grundbuch / Frankreich / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-10406 Persistent Identifier (URN)
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Der Liegenschaftskauf nach österreichischem und französischem Recht unter besonderer Berücksichtigung des Grundbuchs [1.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit zieht einen Vergleich zwischen dem österreichischen und dem französischen Recht zum Liegenschaftskauf. Die in den Ländern Österreich und Frankreich angewendeten Systeme des derivativen Eigentumserwerbs basieren auf dem Traditions- und dem Konsensprinzip. Die maßgebenden Unterschiede bestehen vor allem im Hinblick auf den Zeitpunkt des Eigentumsübergangs. Dieser wird daher detailliert behandelt. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage des Bestehens eines abstrakt dinglichen Vertrages. Diesbezüglich ist besonders der geschichtliche Hintergrund relevant. Durch die Aufzeigung der verschiedenen Meinungen der Rechtsprechung und der Lehre, die sich dazu herausgebildet haben, sollen die Schwierigkeiten bei der Auslegung der einzelnen Gesetzestexte verdeutlicht werden. Besondere Bedeutung kommt im Rahmen des Immobilienerwerbs den Registrierungssystemen dinglicher Rechte an Liegenschaften zu. Es sind deren Aufbau und Besonderheiten in Österreich und in Frankreich aufzuzeigen. Als allgemeine Grundsätze sind das Prioritäts-, das Publizitätsprinzip und das Prinzip des bücherlichen Vormannes hervorzuheben und zu erläutern. Es sollen vor allem die Vor- und Nachteile des österreichischen und des französischen Rechtssystems aufgezeigt werden. Im Speziellen sind anschließend jene Bereiche hervorzuheben und eingehender zu behandeln, in denen eine Harmonisierung möglich wäre. Dabei ist ferner die Idee der Errichtung eines einheitlichen europäischen Grundbuchs in der EU zu berücksichtigen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study makes a comparison between Austrian and French law concerning the purchase of real estate. The derivative acquisition of title systems used in Austria and France are based on the principles of delivery and consensus. The decisive differences are to be found above all with respect to the time of the transfer of title, which for this reason is discussed in detail. This context also raises the question of the existence of an abstract in rem contract. On this aspect, the historical background is particularly relevant. The presentation of the various opinions that have developed in judicial practice and teaching reveals the difficulties in the construction of the individual legal texts. Particular importance within the framework of the acquisition of real estate is attached to the registration system for in rem rights to real estate. Their structure and special features in Austria and in France are set out. The general principles emphasised and explained are the principles of priority and publicity and the principle of the previous registered holder. The aim is above all to show the advantages and disadvantages of the Austrian and the French systems. Specifically, emphasis is placed and a detailed analysis is made of those areas in which harmonisation would be possible. In addition, account is taken of the idea of the establishment of a uniform European land register within the EU.