Titelaufnahme

Titel
"Die Harmonisierung der Pensionen" / von Renate Ehmig
Verfasser/ VerfasserinEhmig, Renate
Begutachter / BegutachterinKarl Beatrix ; Taucher Otto
Erschienen2010
UmfangVIII, 213 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Pensionsversicherung / Österreich / Pensionsversicherung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-10177 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

SUMMARIUMDie vorliegende Arbeit behandelt das Thema ?Harmonisierung der Pensionen?.Die letzte und auch einer der bedeutendsten Pensionsreformen wurde mit 1.1.2005 durch das Pensionsharmonisierungsgesetz, BGBl I 2004/142 bewirkt. So werden die neuen leistungsrechtlichen Bestimmungen im APG und die hiefür notwendigen versicherungs- und beitragsrechtlichen Gegenbestimmungen weiterhin in den Sozialversicherungsgesetzen, wie ASVG, GSVG/FSVG, BSVG und für die Bundesbeamten im PG, BDG 1979 und GehG 1956 geregelt.Die Frage, ob nun die Pensionsharmonisierung eine Leistungsgleichstellung und Beitragsgleichstellung herbeigeführt hat ist damit zu beantworten, dass es nach wie vor noch wesentlichen Unterschiede innerhalb und zwischen den beiden Pensionssystemen gibt. Diese finden sich sowohl in deren systemtragenden Prinzipien und Merkmalen erstrecken sich über die unterschiedlichen Finanzierungsmodellen bis hin zu unterschiedlicher Ausgestaltung der Bestimmungen und die damit in Zusammenhang stehenden Rechtsfolgen. Als Beurteilungsmaßstab dient in erster Linie der Gleichheitssatz nach Art 7 B-VG. So konnte die Pensionsharmonisierung im Bereich der Frauenpensionen eine Weiterentwicklung bewirken jedoch konnte festgestellt werden, dass zur Zielerreichung einer ausreichenden eigenständigen Alterssicherung von Frauen noch ein großer Regelungsbedarf besteht. Das Ziel jedoch ua nur dann erreicht werden kann, wenn typische frauenspezifische Erwerbsläufe dementsprechend ausreichend im Pensionsrecht honoriert werden. Abschließend führen die verfassungsrechtlichen Überlegungen zur Pensionsharmonisierung dazu, dass einerseits die ins Auge gefassten Systemmerkmale an deren wesentlichen Bedeutung verlieren und zum anderen, dass der Vertrauensschutz im Sozialversicherungsrecht einer gewissen Dynamik unterliegt.

Zusammenfassung (Englisch)

SUMMARIUM The present work deals with the theme "Harmonization of Pensions". The last and also one of the most important pension reforms was 1.1.2005 by the Pension Harmonization Act, BGBl I 2004/142 causes. Thus, the new power law in the APG and the need for this insurance and contributory legal counterpart provisions in the social security laws, such as ASVG, GSVG / FSVG, BSVG and the federal officials in the PG, BDG 1979 and regulated GehG 1956. The question of whether the pension harmonization performance and gender equality has brought contribution is likely to respond that it is still substantial differences within and between the two pension systems. These are both in their systemtragenden principles and features are spread across the different funding models to different forms of the rules and the associated legal consequences. As the scale of assessment is primarily intended to equality under Art 7 B-VG.For example, the Pension Harmonization in the field of women's pensions a development lead, however it was found that the achievement of a satisfactory independent retirement of women is still a great need for regulation exists. The goal, however, and others can only be achieved if typical women-specific acquisition runs thus sufficient for the repurchase right will be rewarded. Finally, the constitutional review of pension harmonization mean that the one envisaged system whose main characteristics lose significance and, secondly, that the trust in the social security legislation of a certain dynamics.