Titelaufnahme

Titel
Women and the law of armed conflict - sexual violence, detention and judicial guarantees / eingereicht von Kathrin Schuster
Verfasser/ VerfasserinSchuster, Kathrin
Begutachter / BegutachterinBenedek Wolfgang
Erschienen2009
UmfangIV, 108 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Humanitäres Völkerrecht / Frau / Humanitäres Völkerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-10111 Persistent Identifier (URN)
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Women and the law of armed conflict - sexual violence, detention and judicial guarantees [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Stellung von Frauen im humanitären Völkerrecht stellt noch immer ein delikates Thema dar. Seit seiner Entstehung war das Völkerrecht traditionell fast nur eine reine ?Männersache?, Frauenrechte wurden weitgehend nicht beachtet. Frauen machen in Kriegssituationen meistens ganz andere Erfahrungen als Männer. Tatsächlich erleben Frauen in Kriegen gezielte geschlechtsspezifische Übergriffe, insbesondere geschlechtsspezifische Gewalt als Mittel der Kriegsführung. Die Sprache des Geschlechts wurde allzu lange ignoriert um das Leiden in Kriegssituationen besser analysieren zu können. Vor allem die Vereinten Nationen nehmen hier eine ganz essentielle Rolle ein. Ein genderbezogener Völkerrechtsansatz wurde eingeführt und es wurde versucht praktischen Problemen mit rechtlichen Standards zu begegnen.Diese Arbeit versucht eine Gender-Perspektive auf humanitäres Völkerrecht zu werfen. Erfahrungen von Frauen werden mit aktuellen frauenspezifischen Schutzmechanismen des Völkerrechts verglichen. Die Internationale Gemeinschaft hat bereits gehandelt, trotzdem behaupten manche Feministen dass das Völkerrecht ?gendered? und somit diskriminierend gegenüber Frauen sei. Diese Arbeit untersucht internationales Menschenrecht, humanitäres Völkerrecht und beschäftigt sich weiters mit der Rechtsprechung der Internationalen Straftribunale sowie des Internationalen Strafgerichtshofes um zu sehen inwieweit eine tatsächliche Umsetzung internationaler Standards in der Praxis gehandhabt wird. Zu guter Letzt versucht diese Arbeit einen tieferen Einblick in die ausgewählten Themenbereiche der sexuellen Gewalt, Gefangenschaft und richterliche Verfahrensgarantien zu geben. Das humanitäre Völkerrecht schützt Frauen effektiv, dennoch sind nicht in jeder Hinsicht genug wichtige Schritte gesetzt wurden. Die Auswirkungen bewaffneter Konflikte speziell auf Frauen müssen weiters untersucht und besser umgesetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Women and the law of armed conflict is a very delicate subject, they were too underrepresented in political life in order to push for their needs to be implemented. Men and women experience armed conflict in different ways. In fact, women suffer because of their sex; abuses of women are particularly widespread in conflict situations. The role that gender plays in understanding the suffering people have to face in a conflict situation has long been overlooked. It was especially for the United Nations that gender issues were finally taken up.This work looks at the law of armed conflict from a gender specific point of view. The realities of warfare for women are examined to be able to compare them with actual provisions of international law. Feminists claim IHL to be discriminative against women because a special female experience is not taken into account. This work examines international human rights law, humanitarian law and the case law of the International Criminal Tribunals to discuss how efficient international law implements the different needs of women in war situations. Finally, this work tries to give a deeper analysis of specific subjects, regarding sexual violence, detainment and judicial guarantees in order to gain a better insight into the material. There exists a broad range of provisions, which protect women in a general as well as in a specific context, yet there remain some gaps to be filled. The notion of a gender difference, the image of women in war situations and the different impact of war on both sexes finally got recognized by the international community.