Titelaufnahme

Titel
A quest for native American identity : the roles of fathers and mentors in the works of Richard Wagamese / vorgelegt von Julia Mühl
Verfasser/ VerfasserinMuehl, Julia
Begutachter / BegutachterinLöschnigg Martin
Erschienen2009
Umfang103 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wagamese, Richard / Indianer <Motiv> / Identität <Motiv> / Wagamese, Richard / Indianer <Motiv> / Identität <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-10010 Persistent Identifier (URN)
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A quest for native American identity [0.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage nach indianischer Identität in der heutigen Welt und den Lehrern und Vaterfiguren, die den Weg dorthin weisen. Der erste Teil der Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Indianer und über die Entwicklung ihrer Literatur. Durch Jahrhunderte, geprägt von Völkermord und Diskriminierung, ist das Bild des Indianers entstellt worden und die jüngeren Generationen der Native Americans schämen sich teilweise für ihre Herkunft, was sich wiederum in einem Mangel an Identitätsbewusstsein in den Leben der Indianer zeigt. Das letzte Kapitel des informativen ersten Teiles stellt den Autor Richard Wagamese vor, von dessen Werken der Analyseteil der Arbeit handelt. Der Analyseteil der Arbeit befasst sich mit vier der bekanntesten Werke von Richard Wagamese: Keeper?n Me, For Joshua, Dream Wheels und A Quality of Light. Keeper?n Me und For Joshua befassen sich mit Richard Wagameses autobiographischen Erfahrungen als indianisches Waisenkind, das als Teenager versucht, seine Einsamkeit und Angst in Alkohol zu ertränken. Als dies nicht funktioniert, macht Richard sich auf die Suche nach seinen indianischen Wurzeln. In jedem seiner Werke lässt Richard Wagamese spezielle Figuren in die Leben seiner Hauptcharaktere treten, die ihnen helfen, den Weg zu ihrem wahren Selbst zu finden. Dieses Prinzip kehrt in allen vier Werken wieder und wird auf die Indianische Auffassung von Vaterschaft zurückgeführt: Ein Vater lebt für das Hervorbringen seiner Kinder. Im letzten Teil der Arbeit werden die Erkenntnisse der Analyse noch einmal zusammengefasst und zu einem Endresümee geformt. Die Arbeit zeigt auf, dass die wahre Suche nach der eigenen Identität und Bestimmung im Leben keine exklusiv indianische Notwendigkeit ist, sondern ein weltweites Phänomen, auf das sich immer mehr Menschen einlassen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question of Native American identity today, and the teachers and father figures who assist Indians to find their place in modern North American society. The first part of the paper gives some important facts on Native American history and Indian literature. The effects of decades of genocide and discrimination against Aborigines show in the younger generations of Indians, who suffer from a lack to self-confidence when it comes to their ethnic origin. Shame and the fact of being associated with negative stereotypes make it difficult to accept the cultural heritage which belongs to them. The last part of the first chapter introduces the writer Richard Wagamese, whose works are discussed in the analytical chapters of this thesis. In this paper I analyzed four of Richard Wagamese best known novels: Keeper ?n Me, For Joshua, Dream Wheels, and A Quality of Light. The first two books on this list, deal with experiences Richard Wagamese made himself as an Indian child lost as an orphan, growing up in a mostly hostile, white environment. He tries to drown his fears and loneliness in alcohol. Still, his curiosity does not get silenced and he starts the quest for his Native American roots. With the help of various father and mentor figures he finally succeeds in finding a home and peace with who he is. This paper concludes with a final statement on the roles of fathers and mentors in context with Native American tradition and their importance in the process of Indians learning how to live a balanced lifestyle, caught between two worlds; the traditional, old ways their people comes from, and the white-dominated mainstream society they are confronted with every day.