Titelaufnahme

Titel
Quantifizierung von Stresseinfluss bei der Mg++ Bestimmung im Rahmen einer Messreihe beim österreichischen Bundesheer / Ursula Köhler
Verfasser/ VerfasserinKöhler, Ursula
Begutachter / BegutachterinWintersteiger Reinhold ; Porta Sepp
Erschienen2009
Umfang201 S. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Magnesium / Blut / Gesundheit / Magnesium / Blut / Gesundheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-9767 Persistent Identifier (URN)
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Quantifizierung von Stresseinfluss bei der Mg++ Bestimmung im Rahmen einer Messreihe beim österreichischen Bundesheer [1.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Einfluss von Stresshormoneffekten wie der belastungsbedingten Änderung von pH, pCo2, HCO3, BE, pO2, O2sat., Mg, Ca, K, Na, Laktat und Blutglukose wurden unter verschiedenen Belastungsituationen im Rahmen von Heeresdienstleistungen untersucht. In Ableitung des jeweiligen Belastungsstatus lassen sich zu den vier Messzeitpunkten der Heeresuntersuchungsreihe charakteristische Veränderungen aller Parameter nachweisen. Der Einfluss der Stressparameter auf das Magnesium wurde weiter quantifiziert. Das Bilden von Algorithmen wie eines Ca/Mg Quotienten liefert im Ergebnis zuverlässigere Angaben zum Magnesium- Status, weil dadurch die Quantität von schnellen Veränderungen erfasst werden kann. Der Ca/Mg Quotient in seiner Stellung zu anderen Stoffwechselwerten liefert für die Beurteilung des tatsächlichen Magnesiumstatus wesentliche Informationen. Je kleiner die Gruppe, desto mehr Informationen (Messparameter, Betrachtung von Korrelationen) waren zur Beurteilung nötig. Dabei ergab für das Laktat ein ganz ähnlicher Bedarf nach zusätzlichen verknüpften Messparametern. Eine alleine Messung des Laktats spiegelt die Anzahl der unter Belastung ansteigenden freien Valenzen nur sehr ungenügend wider. Für eine zuverlässige Bewertung des Belastungszustandes einzelner Personen ist genauso eine Bewertung im Mix aus der Betrachtung von Einzelwerten, Gruppendurchschnittsparameter, mit bestimmten statistisch signifikanten Korrelationen notwendig, die quasi als Eichkurven zur Erfassung des Magnesiumstatus von Einzelpersonen herangezogen werden können. Die von uns verwendete und verbesserte CSA-Methode eignet sich nicht nur für eine, in Stressparameter eingebettete und daher für den Abnahmezeitpunkt viel genauere Erfassung und Interpretation des bis dato unvorhersehbar fluktuierenden Magnesiumwertes, sondern auch für eine Beurteilung des Belastungsstatus und für die Verlaufskontrolle von psychisch und physisch beanspruchten Personen und Gruppen.

Zusammenfassung (Englisch)

The influence of effects of stress hormones and the changes in pH, pCO2, HCO3, BE, pO2, O2Sat, Mg, Ca, K, lactate and blood sugar caused by burden have been investigated in different stress situations within the military routine. Characteristic changes of all measured parameters have been shown at the four different test intervals in our series of measurements with military soldiers. The influence of these stress parameters on the magnesium was investigated also by forming algorithms like e.g. Ca/Mg quotient. The Ca/Mg quotient in its position to the other metabolic values supplies substantial information for the evaluation of the actual magnesium status. In small groups it is particularly important to make up for the number of persons lacking by including as much as possible parameters. The smaller the group is, the more information (measuring parameter, view of correlations) was necessary for the evaluation. It resulted in regard to lactate also in a analysis of more than one parameter. For a reliable evaluation of the burden condition of individual persons a triad of the view on individual values, group average parameter, together with statistically significant correlations is necessary. The calculated correlations can be consulted quasi as calibration curves for the exact estimation of the magnesium status of individuals. The CSA method used and improved by us is suitable thereby not only for a much more exact collection and interpretation to date of the unforeseeably fluctuating magnesium value embedded in stress parameters.