Titelaufnahme

Titel
Aktanteneinführung und -referenz in den Erzählungen 3- bis 6jähriger Kinder / vorgelegt von Nina Kathrin Felicitas Grünberger
Weitere Titel
Maintaing and switching reference in narratives from 3 to 6 year-olds
Verfasser/ VerfasserinGrünberger, Nina Kathrin Felicitas
Begutachter / BegutachterinVollmann Ralf
Erschienen2009
Umfang87 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Vorschulkind / Spracherwerb / Sprachkompetenz / Vorschulkind / Spracherwerb / Sprachkompetenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-9726 Persistent Identifier (URN)
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Aktanteneinführung und -referenz in den Erzählungen 3- bis 6jähriger Kinder [1.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nina Kathrin Felicitas Grünberger: Aktanteneinführung und -referenz in den Erzählungen 3- bis 6jähriger Kinder In Erzählungen werden neue Aktanten durch indefinite nominale Formen eingeführt, Referenzwechsel wird durch Definitheit markiert und Referenzerhaltung spiegelt sich im vorwiegenden Gebrauch von Pronomina wieder. Die Verwendung nominaler und pronominaler Elemente impliziert eine pragmatische Kompetenz, die sich schrittweise bis ins späte Vorschulalter entwickelt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung dieser Kompetenz und beinhaltet folgende Fragestellungen: 1) Wie führen Kinder Aktanten in eine Erzählung ein? 2) Wie wird die Aktantenreferenz aufrecht erhalten? 3) Wie wird Referenzwechsel vollzogen? Material und Methode: Im Zuge einer internationalen Kooperation (Narratives in Communicative Development Inventories) wurden narrative Daten von 54 sprachunauffälligen Kindern (27 Mädchen und 27 Buben) im Alter zwischen 3;0 und 6;0 Jahren, unterteilt in sechs Untergruppen (Intervall: sechs Monate) erhoben. Als Datengrundlage dienten drei 4-teilige Bildergeschichten (je zwei mal erzählt; Version A, Version B). Die Daten wurden in einer relationalen Datenbank (Childes-kompatibel) phonologisch und orthographisch transkribiert sowie grammatikalisch und textlinguistisch kodiert und analysiert. Ergebnisse und Diskussion: 3- bis 5jährige Kinder führen Aktanten hauptsächlich definit ein und verlassen sich somit auf einen gemeinsamen Kontext der Gesprächspartner, während die 5 bis 6 Jährigen Kinder die Aktanten korrekt indefinit einführen. In den wiederholten Erzählungen der 3 bis 4jährigen Kinder wurden Aktanten hauptsächlich pronominal erwähnt und somit nicht erneut eingeführt. Die Kinder aller Altersgruppen verwenden Pronomina zur Aufrechterhaltung der Referenz. Allerdings vollziehen sie auch Referenzwechsel vorwiegend mittels Pronomina, was kontextunabhängig zu Ambiguitäten führt.

Zusammenfassung (Englisch)

Nina Kathrin Felicitas Grünberger: Maintaining and switching reference in narratives from 3 to 6 year oldsMaintaining and switching reference in narratives includes pragmatic abilites and implies the correct usage of indefinite or definite elements. Maintaining reference is correctly marked by pronouns and switching reference by definite forms. New protagonists have to be introduced by the use of indefinite forms. This paper deals with the following questions: 1) How do children introduce protagonists in narratives? 2) How do they maintain or 3) switch reference? Method: In the course of an international cooperation (Narratives in Communicative Development Inventories) 54 children (3;0 ? 6;0) were presented with three picture stories. They were asked to tell the story twice and children?s output was phonologically and orthographically transliterated and analyzed. Conclusions: Three to five year olds introduced protagonists with definite expressions and the five to six year olds used correct indefinite forms. But in the repeated version, the three to six years old children introduced protagonists by using pronouns. All children from three to six years used pronouns to maintain reference, but sometimes also used pronouns to switch reference, which can cause misunderstandings, since they are only referring to the illustrations.

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