Titelaufnahme

Titel
Einfluss von Hemisphärenasymmetrien, dem Geschlecht, dem Pubertätsbeginn und pränatalen Hormonen auf die Persönlichkeit / von Claudia Trabesinger
Verfasser/ VerfasserinTrabesinger, Claudia
Begutachter / BegutachterinSchulter Günter
Erschienen2009
UmfangV, 130 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Hemisphärendominanz / Persönlichkeitsentwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-9634 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss von Hemisphärenasymmetrien, dem Geschlecht, dem Pubertätsbeginn und pränatalen Hormonen auf die Persönlichkeit [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Studie war bestehende Ergebnisse zum ?Kongruenzmodell der Hemisphärenasymmetrie? zu replizieren bzw. inkonsistente Ergebnisse durch eine Erweiterung des Versuchsdesigns zu erklären. Hierzu wurden zusätzlich das Geschlecht, das Fingerlängenverhältnis (FLV) und der Pubertätsbeginn miterhoben. Grundgedanke der Studie war, dass eine für das Geschlecht untypische pränatale Hormonexposition oder ein untypischer Pubertätsbeginn Grundlage für bisher gegensätzliche Ergebnisse sind. Um die Aktivierungsasymmetrien abzubilden wurden voneinander unabhängige behaviorale Lateralitätsmaße kombiniert (Händigkeit, Chimärische Gesichter, Dichotisches Hören, perzeptive und motorische Linienhalbierung) und analysiert, ob zusammen mit den zusätzlich erhobenen Variablen Unterschiede in der Persönlichkeit erklärbar sind. Hierzu wurden Fragebogen zur Schizotypie, den Big Five und Eysencks Persönlichkeitstheorie vorgelegt. Der Pubertätsbeginn wurde mittels Adoleszenzfragebogen und das FLV durch Scannen der Handflächen erhoben. Die Annahmen wurden an 209 Studierenden (107 Frauen, 102 Männer) im Alter von 19 bis 45 Jahren mittels multivariater Varianzanalysen überprüft. Es konnte gezeigt werden, dass eine untypische Pubertät und eine untypische pränatale Hormonsituation Einfluss auf einzelne Persönlichkeitseigenschaften haben könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present study was to replicate existing findings respectively elucidate inconsistent findings of the ?Kongruenzmodell der Hemisphärenasymmetrie? by an extension of the experimental design. Additionally sex, second-to-fourth finger length ratio (2d:4d) and age at puberty were investigated. Main theory of the study was, that an atypical age at puberty or an atypical 2d:4d is the key to success and the interaction of interindividual differences in hemispheric specialization and the additional variables could explain differences in personality. For this purpose several personality questionnaires were presented (Schizotypal Personality Questionnaire, Big Five Inventory, Eysenck Personality Inventory) and furthermore a German version of the Adolescence Scale. Both hands were scanned to calculate the 2d:4d and five behavioural laterality measures (degree of right-handedness, ear dominance, motoric and perceptual line bisection performance, processing positive facial emotion) were examined to survey the interindividual differences in hemispheric specialization. The assumptions were tested with 209 students (107 female, 102 male) aged between 19 and 45 years by use of multivariate analysis of variance. Results show that an atypical age at puberty and 2d:4d could have influence on different aspects of personality.