Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung des Qualitätsmanagement-Systems der Karl-Franzens-Universität Graz im nationalen und eurpäischen Kontext / eingereicht von Thomas Trummer
Verfasser/ VerfasserinTrummer, Thomas
Begutachter / BegutachterinKonrad Helmut ; Schmidlechner-Lienhart Karin
Erschienen2009
Umfang280 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Karl-Franzens-Universität Graz / Qualitätsmanagement / Karl-Franzens-Universität Graz / Qualitätsmanagement / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-8872 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung des Qualitätsmanagement-Systems der Karl-Franzens-Universität Graz im nationalen und eurpäischen Kontext [5.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thomas Trummer - Die Entwicklung des Qualitätsmanagement (QM)-Systems der Karl-Franzens-Universität Graz im nationalen und europäischen KontextDie vorliegende zeitgeschichtliche Dissertation soll ausgehend von den jeweiligen historischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Entwicklung des QM-Systems der Karl-Franzens-Universität Graz (KFUG) im nationalen und europäischen Kontext darstellen. Durchgehend wurde in der Arbeit auch Gender Mainstreaming betrachtet: QM geht von der Zufriedenheit von Stakeholdern aus, womit die Gleichbehandlung der Geschlechter zu einer bedeutenden Grundlage für QM wird.Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über die ganze Universitätsgeschichte, konzentriert sich aber auf die Jahre ab 1999, ab denen die universitäre Autonomie erhöht bzw. ab 2004 vollständig gewährt wurde. Obgleich die Steuerung noch dem Ministerium oblag, lassen sich erste intrinsisch motivierte QM-Maßnahmen an der KFUG bereits in den neunziger Jahren nachweisen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem damals österreichweit einzigartigen Strategieentwicklungsprozess und den ab 1999 eingeführten QM-Instrumenten konnten bestehende Instrumente in einem dynamischen Prozess weiterentwickelt bzw. gänzlich neue implementiert werden. Durch die starke Verwebung mit der Gesamtstrategie ist von einem QM-System zu sprechen, das alle Kernkompetenzen der KFUG umfasst. Dazu hat das QM-System mit der Teilnahme der KFUG an externen Evaluierungen und Pilotprojekten eine starke externe Komponente erhalten.Besitzen einige europäische Länder teilweise jahrzehntelange Tradition mit universitärem QM, wurden bedingt durch den relativ späten EU-Beitritt 1995 moderne QM-Instrumente wie etwa Evaluierungen erst ab 1999 verpflichtend eingeführt. Somit mussten die österreichischen Universitäten - alle haben ein individuelles QM-System zumindest im Aufbau - vieles in kurzer Zeit implementieren ohne auf entsprechende Erfahrungen bauen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Thomas Trummer The development of the Quality Management (QM)-System of the Karl-Franzens-Universität in a national and european contextThe aim of this dissertation is to show the development of the QM-System of the Karl-Franzens-Universität Graz (KFUG) based on the historical and legal frameworks at a time in both a national and European context. Gender mainstreaming has been on focus throughout as well: QM is based on stakeholder satisfaction, by which the equality of gender becomes an important foundation for QM.The period analyzed includes the full history of the university but sets its focus on the years from 1999 onward, in which the university's autonomy has been increased respectively fully granted in 2004.Although managed by the federal ministery, the KFUG has conducted some QM-activities already during the 1990s. Based on the experience gained from a strategic development process (which was unique in Austria at that time) and QM-instruments implemented since 1999, a dynamic process enabled the development of existing and the implementation of new QM-instruments at the KFUG.Due to a strong connection to the overall strategic development, the QM-System incorporates all central areas of expertise of the KFUG. Besides this the QM-System of the KFUG has obtained a strong external component by participating in external evaluations and pilot projects.While some European countries have had a long term experience in QM at universities, Austria has made those instruments a requirement not until 1999 because of the relatively late entry into the EU in 1995. This led to the fact that Austrian universities - all of which by now have an individual QM-system at least under construction - had to implement a lot in a very short period of time while being unable to draw from necessary experience.