Titelaufnahme

Titel
Die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen als völkerrechtliche Herausforderung / eingereicht von Paul Morolz
Verfasser/ VerfasserinMorolz, Paul
Begutachter / BegutachterinBenedek Wolfgang ; Koller Peter
Erschienen2009
Umfang320 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Vereinte Nationen / Entwicklungszusammenarbeit / Völkerrecht / Vereinte Nationen / Entwicklungszusammenarbeit / Völkerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-8376 Persistent Identifier (URN)
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Die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen als völkerrechtliche Herausforderung [2.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen als völkerrechtlichen HerausforderungDie Millennium Entwicklungsziele wurden am 18.09.2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York in Form einer Deklaration angenommen. Die acht Millennium Entwicklungsziele der Vereinten Nationen lauten:1. Halbierung der Zahl der Menschen, die unter extremer Armut und Hunger leiden2. Sicherstellung der Grundschulausbildung für alle Kinder3. Förderung der Gleichberechtigung von Frauen, im Besonderen im Bereich der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Beteiligung und Bildung4. Verminderung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel bei Kindern unter 5 Jahren5. Verbesserung der Gesundheit der Mütter6. Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Seuchen7. Verbesserung des Umweltschutzes und die Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit8. Weltweite Partnerschaften für Entwicklung ausbildenBewertung des bisherigen Umsetzungsprozesses der Entwicklungsziele- ambitioniertes und bislang in der Entwicklungszusammenarbeit einzigartiges Vorhaben,- konkrete Ziel- und Terminvorgaben erleichtern eine Bewertung der Implementierung,- trotz wiederholtem Appellieren an das Wahrnehmen der Staatenverantwortung, keine nennenswerten Initiativen seitens der Industriestaaten (vgl. Millennium +5 Gipfel),- Hauptfeind der Umsetzung der Entwicklungsziele ist der schleppende Prozess der Verrechtlichung in der internationalen Politik,- Finanzierungsmodelle bleiben theoretische Konstrukte und harren einer Umsetzung (0,7% BIP) durch die Industriestaaten,- zwei Gesichter der Industrie- (Geber-) staaten: Gewährung finanzieller Zuwendungen und zugleich fortschreitende Benachteiligung der Entwicklungsländer im Welthandel,-NGO?s und Zivilbevölkerung üben Druck auf die Regierungen aus, damit diese ihren Verpflichtungen nachkommen

Zusammenfassung (Englisch)

Implementation the Millennium Goals of the United Nation - a challenge of the international lawWorld leaders came together in New York on 25 September 2008 for a high-level event convened by the UN Secretary-General and the President of the UN General Assembly to renew commitments to achieving the Millennium Development Goals by 2015 and to set out concrete plans and practical steps for action. The eight Goals are:Goal 1 - Eradicate extreme poverty & hungerGoal 2 - Achieve universal primary educationGoal 3 - Promote gender equality & empower womenGoal 4 - Reduce child mortalityGoal 5 - Improve maternal healthGoal 6 - Combat HIV/AIDS, malaria & other diseasesGoal 7 - Ensure environmental sustainabilityGoal 8 - Develop a global partnership for developmentEvaluation of the current implementation process of the Millennium Development Goals:- Ambitious and so far unique project of the development cooperation,- accurately defined parameters and time targets alleviate the evaluation,- in face of appeals to the states? accountability no specific initiatives in the international development cooperation to realize the Goals- slowly advanced process of juridification and formalization at the level of international relations,- financing models of development project remain theories of international documents,- two faced activities of the industrialized countries: granting of financial assistance together with advanced discrimination of developing countries in world trade relations- NGOs and the civil population put pressure on the heads of the states to fulfill the obligations they assumed