Titelaufnahme

Titel
Die Physik des Kontrabasses : Analyse von Klangspektren / vorgelegt von Thomas Englmair
Weitere Titel
The physics of double bass : spectral analysis of sound
Verfasser/ VerfasserinEnglmair, Thomas Gerhard
Begutachter / BegutachterinMathelitsch, Leopold
ErschienenGraz, 2017
UmfangVII, 132 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kontrabass / Klang / Physik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115698 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Physik des Kontrabasses [7.66 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Kontrabass zählt zu den am tiefsten klingenden Instrumenten und weist unterschiedliche Bauweisen auf. Er kann durch verschiedene Spielstile in Schwingung versetzt werden. Dazu zählen das Zupfen, das Streichen und das Slapen. Je nach gespielter Musikrichtung können nicht nur diese Anregungsmöglichkeiten zu einer Veränderung des Klanges führen, sondern auch die Wahl des Saitensatzes. Diese Arbeit stellt die Frage in den Vordergrund, in welchem Ausmaß die Klangqualität von Kontrabässen mit Hilfe der Physik gemessen werden kann. Außerdem wird der Einfluss der materiellen Beschaffenheit der Bauteile des Instrumentes sowie die Auswirkung der Saitenwahl und der ausgeübten Spielstile auf die Klangqualität hinterfragt. Zur Einführung in das Thema wird ein geschichtlicher Überblick der Entwicklung des Kontrabasses geboten. Des Weiteren werden die für diese Arbeit wichtigen physikalischen Grundlagen erläutert. Die Forschungsfragen werden mittels Experimenten, in denen diverse Klangspektren aufgenommen wurden, beantwortet. Die Ergebnisse der Datenerhebung zeigen, dass das aus hochwertigerem Holz gefertigte Instrument die unterschiedliche materielle Zusammensetzung der Saiten in Form des abgestrahlten Obertonspektrums eindeutiger widerspiegelt als das Modell mit der geringeren Qualität. Außerdem lässt sich bei jenem Instrument nicht nur ein höherer Schalldruckpegel messen, sondern es kann auch ein langsameres Abklingverhalten festgestellt werden. Beim Vergleich unterschiedlicher Spielstile auf zwei Kontrabässen zeigt sich kein messbarer Unterschied.

Zusammenfassung (Englisch)

The double bass is considered one of the deepest-sounding instruments and is designed in various ways. Depending on the playing technique, it can be put into oscillation. These include plucking, bowing and slapping. Not only does the playing technique change the sound, but also do different string sets. This thesis raises the question as to what extent the sound quality of double basses can be measured by means of physics. Furthermore, it will be examined if the sound quality is influenced in terms of different materials, string sets, and playing techniques. The thesis starts with a brief historical overview about the evolution of the double bass, which serves as an introduction to the topic. Moreover, relevant physical principles will be explained. In order to answer the research questions, diverse sound spectra will be recorded. The results show that the double bass designed with a more high-grade wood and diverse string-material composition reflects a recorded overtone spectrum more clearly than the lower-quality model. With respect to this instrument, not only a higher sound pressure level could be measured, but also a slower decay behavior was detected. When comparing different playing techniques on two double basses, no measurable difference was found.