Titelaufnahme

Titel
Dolmetscher im Irak-Krieg aus arabischer, deutschsprachiger und US-amerikanischer Mediensicht / vorgelegt von Nathalie M. Schedlbauer
Verfasser/ VerfasserinSchedlbauer, Nathalie M.
Begutachter / BegutachterinAndres Dörte
Erschienen2009
Umfang139 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Text dt., teilw. engl., teilw. arab. - Teilw. in arab. Schr.
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Irakkrieg / Dolmetscher / Elektronische Zeitung / Berichterstattung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-5702 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Dolmetscher im Irak-Krieg aus arabischer, deutschsprachiger und US-amerikanischer Mediensicht [1.84 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Da ein Großteil der internationalen Massenmedien auf die im Krieg tätigen Dolmetscher und Sprachmittler häufig gar nicht und oft nur am Rande eingeht, soll im Rahmen dieser Arbeit ein allgemeiner Einblick in die Tätigkeitsbereiche der Dolmetscher im Irak-Krieg gegeben und aufgezeigt werden, was es bedeutet, im Irak in Kriegs- und Nachkriegszeiten als Dolmetscher zu arbeiten und welche Risiken damit verbunden sind. Der empirische Teil zielt darauf ab, anhand von Zeitungsartikeln aufzuzeigen, inwiefern sich die Berichterstattung über Dolmetscher im Irak-Krieg in arabischen, deutschsprachigen und US-amerikanischen Medien unterscheidet und welchen Einfluss diese Unterschiede auf die Darstellung bzw. Sichtweise der Dolmetscher haben können. Um Unterschiede in der Berichterstattung aufzeigen zu können, werden arabische, deutschsprachige und amerikanische Zeitungsartikel zum selben Ereignis anhand des von Mona Baker in Translation and Conflict. A Narrative Account vorgestellten Analysemodells von Walter Fisher verglichen um einerseits strukturelle Unterschiede aufzeigen zu können und um andererseits die verschiedenen Werte bzw. Wertvorstellungen feststellen zu können, die der abweichenden Berichterstattung zu Grunde liegen. Konnten keine Artikel zum selben Ereignis gefunden werden, so wurde der Diskurs, in den das jeweilige Ereignis eingebettet ist, analysiert, um mögliche Gründe für die abweichende Berichterstattung herauszufinden.

Zusammenfassung (Englisch)

Considering that the majority of international mass media does not cover the issue of natural and trained interpreters in Iraq at all or only peripherally, this thesis aims at giving a general insight into the scope of work of interpreters in the Iraq-War and at demonstrating what it means to be an interpreter during and after the war as well as pointing out which risks go along with the job. The empirical part of the thesis uses newspaper articles to demonstrate how media coverage on interpreters in the Iraq-War differs in the media of arabic and german-speaking countries and the USA and which implications these differences have for the view on the interpreter. To be able to identify differences in reporting, arabic, german and US newspaper articles relating to the same event are analyzed and compared with Walter Fisher's "Narrative Paradigm" model of analysis, which is thoroughly presented in Mona Bakers "Translation and Conflict. A Narrative Account. Fisher's "Narrative Paradigm" helps identify structural and value-related differences in the various newspaper articles. In cases, where no articles concerning the same event could be found in the analyzed newspapers, special attention is paid to the discourse the respective event is embedded in, and an analysis of the discourse is carried out in order to establish possible reasons for the diverging footage.